Bildquelle: Pressefoto HelloFresh

HelloFresh (WKN: A16140 / ISIN: DE000A161408) gehörte in den vergangenen Monaten zu den absoluten Highflyern im MDAX – und das vollkommen zurecht. Denn die Geschäfte des Berliner Kochboxen-Lieferanten brummen, wie die jüngsten Geschäftszahlen und eine erneut nach oben angepasste Prognose belegen.

Umsatz soll verdoppelt werden

Nach einem Absatzrekord im zweiten Quartal hält es der Vorstand um CEO und Mitgründer Dominik Richter jetzt für möglich, den Umsatz im laufenden Jahr fast zu verdoppeln. Auch der operative Gewinn dürfte höher ausfallen als zuletzt angenommen worden ist.

Der HelloFresh-Vorstand erklärte, dass die Geschäfte im Sommer besser laufen als erwartet. Demnach treibt in einigen Absatzmärkten die Verschärfung der Pandemie die Nachfrage an. Davon profitiert das Unternehmen verstärkt, da die Auslandsgeschäfte immer weiter ausgebaut werden.

Wegen der Pandemie arbeiten viele Menschen nur noch vom Homeoffice aus. Die Zahl der aktiven Kunden machte deshalb im zweiten Quartal im Jahresvergleich einen beeindruckenden Sprung von 2,4 auf 4,2 Millionen nach oben.

Der Umsatz verbesserte sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 123 Prozent auf 972 Mio. Euro. Unter dem Strich wurde ein Nettogewinn von 116 Mio. Euro verzeichnet. Das bedeutete den Wechsel in die Gewinnzone. Im zweiten Quartal 2019 stand hier noch ein Verlust von rund fünf Mio. Euro zu Buche.

Prognose nach oben angepasst

Wegen der hervorragenden Geschäftsentwicklung passte HelloFresh die Prognose für das Gesamtjahr 2020 ein weiteres Mal nach oben an. Der Umsatz soll im Vergleich zum Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 75 bis 95 Prozent steigen. Die bisherige Prognose von Mitte Juli lag bei 55 bis 70 Prozent.

Die um Sondereffekte bereinigte Marge auf Basis des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll nun statt 8 bis 10 Prozent einen Wert zwischen 9 und 11 Prozent erreichen.

Auch im Ausland werden die Produkte des Berliner Unternehmens immer beliebter. In den Geschäftsberiechen USA und International legte der Umsatz im zweiten Quartal um jeweils über 100 Prozent zu. Anfang Juni expandierte HelloFresh nach Dänemark und ist damit in 14 Staaten vertreten.

Allzeithoch im Visier

An der Börse markierte HelloFresh zuletzt am 10. Juli ein neues Allzeithoch, bei 53,35 Euro. Nach einem Rücksetzer bis auf 42 Euro konnte der Kurs wieder bis auf 48 Euro zulegen. Damit dürften hier schon in Kürze neue Rekordstände folgen. HelloFresh gehört weiterhin zu den aussichtsreichsten Titeln im MDAX.

Anleger, die von der Stärke der MDAX-Aktie HelloFresh überzeugt sind, können mit einem Long Mini Future (WKN: VP5XV0 / ISIN: DE000VP5XV00) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Pessimisten haben dagegen die Möglichkeit, mit passenden Short-Produkten (WKN: VP5XVR / ISIN: DE000VP5XVR6) auf fallende Kurse bei HelloFresh zu setzen.

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