Bildquelle: Pressefoto NVIDIA

Datenzentren, Künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Autonomes Fahren und natürlich Videospiele. Wenn es ein Unternehmen gibt, das für den Antrieb wichtiger Zukunftstechnologien sorgt, dann gehört NVIDIA (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) ganz bestimmt dazu.

Spannung am Gaming-Markt

Während die Menschen in Zeiten von Corona immer häufiger zu Hause bleiben, müssen sie sich irgendwie ablenken. Eine besonders beliebte Ablenkung sind Videospiele. Wie gut, dass der Grafikprozessoren-Spezialist NVIDIA seit vielen Jahren in der Videospiele-Gemeinde einen hervorragenden Ruf genießt. Und es wird sogar noch besser.

Mit der Xbox Series X von Microsoft und der Sony Play Station 5 werden schon bald zwei revolutionäre Spielekonsolen auf den Markt kommen und die Geschäfte aller Voraussicht nach auch in der NVIDIA-Videospielesparte anschieben. Gaming ist jedoch nicht alles, womit sich NVIDIA beschäftigt.

Datenzentren im Fokus

Zuletzt überzeugte vor allem das Geschäft mit Datenzentren. Hier half neben der starken Nachfrage von Cloud-Computing Anbietern wie Amazon auch die Mellanox-Übernahme. Konzernweit wurden die Umsatzerlöse im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 (Ende 26. Juli) gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent auf 3,87 Mrd. US-Dollar gesteigert.

Der Nettogewinn kletterte um 13 Prozent auf 622 Mio. US-Dollar. Bereinigt um Einmaleffekte wurde ein Gewinn je Aktie in Höhe von 2,18 US-Dollar ausgewiesen. Sowohl auf der Umsatzseite als auch bei den Ergebnissen wurden die Markterwartungen geschlagen.

Die Prognose kann sich ebenfalls mehr als nur sehen lassen. Für das laufende Quartal geht das Management von Umsatzerlösen in Höhe von 4,40 Mrd. US-Dollar, plus oder minus 2 Prozent, aus. Am Markt wurden zuletzt lediglich Erlöse in Höhe von rund 4 Mrd. US-Dollar erwartet.

FAZIT

Mit einem 2021er-KGV von knapp 60 ist die NVIDIA-Aktie angesichts des jüngsten Kursanstiegs und des Umstandes, dass es sich beim Grafikprozessoren-Spezialisten um einen großen und innovativen US-Tech-Wert handelt, gar nicht so hoch bewertet. Zudem ist reichlich Potenzial vorhanden. NVIDIA konzentriert sich schließlich auf Zukunftsbereiche wie Datenzentren und Künstliche Intelligenz. Zwar hat Corona dem Bereich Autonomes Fahren einen Schlag versetzt, doch auch dieser Bereich bietet einiges an positiven Wachstumsaussichten.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der NVIDIA-Aktie profitieren möchte, setzt auf entsprechende Hebelprodukte wie diesen Long Mini Future (WKN: VP6KMQ / ISIN: DE000VP6KMQ2). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte (WKN: VP53VZ / ISIN: DE000VP53VZ1).

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Bildquelle: Pressefoto NVIDIA

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