Bildquelle: Pressefoto Varta
VARTA

 

Bei VARTA gibt es abermals gute Nachrichten zu vermelden. Nachdem der Batteriehersteller Anfang des Monats bekanntgab, dass alle Klagen gegen Samsung zurückgezogen wurden und die Zusammenarbeit mit den Südkoreanern weiter ausgebaut werden soll, konnte VARTA Mitte August mit starken Geschäftszahlen glänzen. So wurde der Umsatz im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 157 Prozent auf 391 Mio. Euro gesteigert.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) hat sich in der ersten Jahreshälfte 2020 auf Jahressicht sogar beinahe verdreifacht (+176 Prozent, 102 Mio. Euro). Wegen der beeindruckenden Geschäftsentwicklung wurde die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2020 von bisher 780 bis 800 Mio. Euro auf 810 bis 830 Mio. Euro nach oben angepasst. Das würde einem Umsatzwachstum zwischen 123 und 129 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entsprechen. Da es operativ glänzend läuft, dürfte die VARTA-Aktie die Mitte März gestartete Kurs-Rallye weiter fortsetzen.

Mini-Future Long auf VARTA
WKN DFR19C
ISIN DE000DFR19C8
Emissionstag 4. August 2020
Produkttyp Mini-Future
Emittent DZ Bank

Microsoft

Erst vor wenigen Jahren hat sich Microsoft aus dem Smartphone-Geschäft zurückgezogen. Vergangenen Herbst wurde dann bekannt, dass der US-Konzern mit einem innovativen Gerät wieder auf dem Markt mitmischen will, das trotz der Corona-Pandemie bereits am 10. September veröffentlicht werden soll. Dabei handelt es sich um das sogenannte Surface Duo (Verkaufspreis 1.399,99 US-Dollar), ein Android-basiertes Smartphone mit zwei separaten Bildschirmen, das sich auf- und zuklappen lässt.

Damit ist es möglich, zwei verschiedene Apps auf zwei Bildschirmen parallel laufen zu lassen. Das Surface Duo ist nicht nur eine spannende Produktinnovation im Hardware-Bereich, sondern auch ein neuer Anlauf von Microsoft, um sich im lukrativen Smartphone-Markt zu positionieren und hier ein neues Standbein aufzubauen. An der Börse geht es für den Windows-Entwickler schon seit Jahren steil nach oben. Anfang August wurden wieder einmal neue Allzeithochs markiert – sehr zur Freude unseres Musterdepots. Microsoft bleibt eine Top-Empfehlung im Technologiebereich.

Mini-Future Long auf Microsoft
WKN MC0HY4
ISIN DE000MC0HY41
Emissionstag 26. Februar 2019
Produkttyp Mini-Future
Emittent Morgan Stanley

zooplus

Das SDAX-Unternehmen zooplus konnte jüngst mit starken Geschäftszahlen aufwarten. Dank der robusten Nachfrage nach Heimtierbedarf in ganz Europa wurde der Umsatz im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 863 Mio. Euro gesteigert. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) hat sich dabei mehr als versechsfacht (+556 Prozent, 29 Mio. Euro). Unter dem Strich wurde ein Gewinn von rund acht Mio. Euro verzeichnet, nach einem Verlust von sieben Mio. Euro im Vorjahr.

Wegen der starken Geschäftsentwicklung hat zooplus die Prognose für das Gesamtjahr 2020 ein zweites Mal angehoben. Demnach dürfte der Umsatz gegenüber 2019 um 240 Mio. Euro auf 1,8 Mrd. Euro steigen. Beim operativen Gewinn (EBITDA) wird ein Wert von mindestens 40 Mio. Euro avisiert. Die Aktie von zooplus verzeichnete seit dem März-Tief eine steile Aufhol-Rallye. Die nächsten Kursziele sind hier das bisherige Jahreshoch vom Juli (166,80 Euro) und das Allzeithoch vom Mai 2017 (200,15 Euro).

zooplus Open End Turbo Bull
WKN KB20KH
ISIN DE000KB20KH4
Emissionstag 11. Mai 2020
Produkttyp Open End Turbo Bull
Emittent Citigroup

thyssenkrupp

thyssenkrupp veröffentlichte am vergangenen Donnerstag die Geschäftszahlen zu den neun Monaten des Geschäftsjahres 2019/2020 (per Ende Juni), die verheerend ausfielen. Während sich der Rückgang beim Umsatz in Höhe von zwölf Prozent auf 27,5 Mrd. Euro auf Jahressicht noch in Grenzen hielt, wurde der Verlust dramatisch ausgeweitet. Dieser lag in den ersten neun Geschäftsmonaten bei 2,0 Mrd. Euro, nach einem Verlust von 170 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

An den jüngsten Geschäftszahlen zeigt sich, dass das von der Corona-Pandemie hart getroffene Stahlgeschäft für thyssenkrupp immer mehr zur Belastung wird. Der Vorstand rechnet zwar für das Schlussquartal mit einer Stabilisierung auf niedrigem Niveau, das gelte aber explizit nicht für das Stahlgeschäft. Die Aktie von thyssenkrupp markierte im März ein Allzeittief bei 3,28 Euro, konnte sich inzwischen aber wieder bis in den Bereich der Sechs-Euro-Marke nach oben arbeiten. Sollte sich die Erholung fortsetzen, eröffnet sich ein kurzfristiges Gewinnpotenzial bis zum Juni-Hoch bei 7,94 Euro.

thyssenkrupp Unlimited Long
WKN PN0F1R
ISIN DE000PN0F1R2
Emissionstag 20. Mai 2020
Produkttyp Unlimited Long
Emittent BNP Paribas

 

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Bildquelle: Pressefoto Varta

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