Bildquelle: Pressefoto Tesla

Nach der jüngsten Kursrallye greift Tesla (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) zu einem Mittel, das sich bereits bei Apple bewährt hat Der kalifornische Elektrowagenbauer wird einen Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 5 durchführen. Doch bevor es Ende des Monats so weit ist, erreichte Tesla einen bemerkenswerten Meilenstein.

Nicht aufzuhalten

In der vergangenen Woche knackte die Tesla-Aktie zum ersten Mal die Marke von 2.000 US-Dollar. Es ist gar nicht so lange her, dass man sich am Markt angesichts eines Kurses der Tesla-Aktie von 1.000 US-Dollar verwundert die Augen gerieben hatte. Seit Anfang 2020 hat sich der Wert des Papiers fast verfünffacht. Nicht einmal Corona konnte der Börsenstimmung rund um Tesla schaden.

Auch weil gerade in Zeiten von COVID-19 viele Privatanleger Aktieninvestments für sich entdeckt haben. Und weil gerade die junge Generation auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte schaut, bietet sich ein Tesla-Investment an. Schließlich verspricht Tesla eine emissionsfreie Mobilität. Allerdings wurde die optisch teure Aktie gerade im Hinblick auf Privatanleger zum Problem. Die Lösung folgte prompt. Diese schaute sich Tesla bei einem alten Bekannten ab.

Tesla macht es wie Apple

Tesla hat einen Aktiensplit, wie ihn Apple gerne durchführt angekündigt. Aktionäre sollen für je ein Tesla-Papier vier weitere Anteilsscheine erhalten. Ziel ist es, dass es mehr Tesla-Angestellten und -Anlegern ermöglicht wird, Aktionär zu werden. Wirksam werden soll der Aktiensplit am 31. August 2020. Am Unternehmenswert ändert der Split dagegen nichts. Dieser scheint weiterhin nicht von dieser Welt zu sein.

Aktuell kommt Tesla auf einen Börsenwert von rund 382 Mrd. US-Dollar. Damit ist der Elektroautopionier mittlerweile mehr wert als Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039), Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) und BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003) zusammengerechnet.

Auch Toyota (WKN: 853510 / ISIN: JP3633400001) hat Tesla in dieser Disziplin meilenweit hinter sich gelassen, während es vor kurzem noch eine große Nachricht war, dass Tesla den japanischen Hersteller überholt und zum wertvollsten Automobilkonzern der Welt aufgestiegen war.

Uneinholbar?

Wenn man sich die Bewertung der Tesla-Aktie anschaut ist diese jedoch schon seit einiger Zeit nicht mehr mit denjenigen traditioneller Automobilkonzerne vergleichbar. Die Kalifornier produzieren sehr viel weniger Fahrzeuge. Zudem hapert es an der Profitabilität. Diese konnte immerhin so weit verbessert werden, dass Tesla nun eine Aufnahme in den S&P 500 winkt. Der Konzern hatte zuletzt vier Gewinnquartale in Serie verbucht. Die Indexaufnahme verspricht allein schon wegen der Vielzahl von ETFs Kurspotenzial.

Auch der Aktiensplit soll die Nachfrage bei Privatanlegern hochhalten und ebenfalls die Tesla-Aktie weiter anschieben. Darüber hinaus wird Tesla dank des technologischen Vorsprungs in Zukunftsbereichen wie Elektromobilität oder autonomes Fahren eher mit Tech-Konzernen wie Apple oder Amazon verglichen und weniger mit Daimler, BMW, VW & Co. Wie die jüngste Börsenrallye gezeigt hat, sind dort ganz eigene Bewertungen möglich.

Anleger, die von der Stärke von Tesla überzeugt sind, können mit einem Mini-Future Long (WKN: MA10LB / ISIN: DE000MA10LB4) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren.

Bildquelle: Pressefoto Tesla

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[…] ist eine echte Enttäuschung für die Aktionäre von Tesla (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014): Anders als von vielen erwartet worden ist, wird der […]