Bildquelle: Pressefoto ebay Inc.

Das Online-Auktionshaus eBay (WKN: 916529 / ISIN: US2786421030) feiert am 3. September seinen 25. Geburtstag und blickt dabei auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte zurück, die sich auch dank der Corona-Pandemie weiter fortsetzt. Das belegen die jüngsten Geschäftszahlen.

Starke Geschäftszahlen

Die weltweiten Filialschließungen und Ausgangssperren haben die Geschäfte des kalifornischen Konzerns befeuert. So legte der Umsatz im ersten Halbjahr um acht Prozent auf 5,2 Mrd. US-Dollar zu. Unter dem Strich stand dabei ein Nettogewinn von 4,2 Mrd. US-Dollar zu Buche, nach einem Gewinn von 920 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Wegen der hervorragenden Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr hat eBay die Prognose für das Gesamtjahr 2020 nach oben angepasst. Avisiert werden Umsatzerlöse von mindestens 10,6 Mrd. US-Dollar, was laut eBay einem Anstieg von zwölf bis 14 Prozent entsprechen soll.

Konzern-Verschlankung

Die jüngsten Geschäftszahlen und die angehobene Prognose zeigen, dass der Online-Marktplatz so gut dasteht wie lange nicht mehr. Doch die Corona-Pandemie, die den weltweiten Online-Käufen einen kräftigen Schub versetzt hat, ist nicht der einzige Grund, warum die Geschäfte von eBay 25 Jahre nach der Gründung so florieren. Auch die radikale Verschlankung des Konzerns ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Noch vor wenigen Jahren gaben im Online-Handel Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067) und Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027) den Takt vor, während der eBay die Umsätze sogar schrumpften. eBay reagierte auf diese Entwicklung mit einem radikalen Konzernumbau, um wieder profitabler zu werden. eBay kündigte Ende 2019 an, sich von der Ticket-Börse Stubhub und dem Kleinanzeigengeschäft zu trennen, wozu Marken wie Mobile.de für den Fahrzeughandel und eBay Kleinanzeigen, eine deutsche Plattform für den gebührenfreien Handel unter Privatleuten, zählten. Der norwegische Online-Marktplatz Adevinta (WKN: A2PE65 / ISIN: NO0010844038) erhielt im Juli dieses Jahres den Zuschlag für die Anzeigensparte von eBay, wodurch der größte Online-Anzeigenmarkt der Welt entstand.

eBay profitiert weiterhin vom Anzeigengeschäft

Doch eBay profitiert trotz des Verkaufs weiterhin vom Wachstum dieser Branche, denn die Norweger zahlen den Großteil des Übernahmepreises von 9,2 Mrd. US-Dollar nicht in bar, sondern mit eigenen Aktien. Auf diese Weise wird eBay mit einer Beteiligung von 44 Prozent zum neuen Großaktionär von Adevinta.

Die Konzernverschlankung und der Corona-bedingte Online-Boom haben sich bei eBay auch an der Börse niedergeschlagen. Nachdem die Aktie im März kurzfristig auf 24 Euro zurückgeschlagen wurde, wechselten die Notierungen in den Höhenflug und kletterten bis zum Juli auf ein neues Allzeithoch bei rund 54 Euro.

Neue Allzeithochs nur eine Frage der Zeit

Im Anschluss legte die Aktie eine Verschnaufpause ein und setzte bis Anfang September in den Bereich der 47-Euro-Marke zurück. Doch eine Fortsetzung der jüngsten Kurs-Rallye ist sehr wahrscheinlich und neue Allzeithochs dürften nur eine Frage der Zeit sein, denn auch die langfristige Kurshistorie fällt sehr positiv aus. Auf Zehnjahressicht legte der Aktienkurs im Schnitt um 20 Prozent pro Jahr zu. eBay gehört deshalb weiterhin zu den aussichtsreichsten Titeln in der Online-Handelsbranche.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der eBay-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: MA0DFT / ISIN: DE000MA0DFT6) auf der Long-Seite an.

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[…] US2786421030). eBay feiert am Donnerstag seinen 25. Geburtstag und blickt auf eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte zurück. Diese dürfte sich weiter fortsetzen, denn das Online-Auktionshaus hat sich für die […]