Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Das Handelsvolumen der Anlage- und Hebelprodukte an den europäischen Finanzmärkten belief sich im zweiten Quartal auf 37 Mrd. Euro. Im Vergleich zum ersten Quartal gingen die Umsätze um 25 Prozent zurück. Im Jahresvergleich hingegen bedeutete dies einen Anstieg um 45 Prozent. Dies teilte der Branchenverband DDV mit Verweis auf Daten der europäischen Branchenvereinigung EUSIPA mit.

Demnach stiegen die Umsätze mit Anlagezertifikaten an den europäischen Börsen im zweiten Quartal auf 9 Mrd. Euro mit einem Anteil am Gesamtumsatz von 24 Prozent. Des entspricht einem Rückgang um 50 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal und um 21 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal.

Die Umsätze mit Hebelprodukten wie Optionsscheinen, Knock-Out-Produkten und Constant-Leverage-Zertifikaten kamen im Zeitraum von April bis Juni auf 28 Mrd. Euro. Sie vereinten damit laut DDV-Angaben einen Anteil von 76 Prozent des Gesamtumsatzes auf sich. Im Jahresvergleich verdoppelte ich der Umsatz mit Hebelprodukten, während er im Vergleich zum Vorquartal um 11 Prozent zurückging, heißt es weiter.

An den Börsen in den EUSIPA-Mitgliedsländern zählte das Produktangebot Ende Juni 475.781 Anlagezertifikate und 1.210.852 Hebelprodukte. Somit stieg das Angebot an börsennotierten Produkten um 10 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Im Jahresvergleich entsprach dies einem Rückgang um 12 Prozent, so der DDV.

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