Bildquelle: Pressefoto adidas

Die Aktie von adidas adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) gehörte in den vergangenen Jahren zu den absoluten Höhenfliegern an der Frankfurter Börse. Allein in den vergangenen zehn Jahren legte der Aktienkurs im Schnitt um 21 Prozent jährlich zu.

Verlust in der ersten Jahreshälfte

Die Chancen stehen gut, dass die Aktie schon in Kürze neue Allzeithochs markiert, auch wenn der DAX-Konzern durch die nach wie vor andauernde Corona-Pandemie kräftig zurückgeschlagen worden ist. Das zeigte sich zuletzt an den Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2020. So brach der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 8,3 Mrd. Euro ein. Unter dem Strich wurde ein Verlust von 291 Mio. Euro verzeichnet, nach einem Gewinn von 1,2 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2019.

Stützpfeiler E-Commerce

Doch inzwischen hat sich die Lage für den Sportartikelhersteller wieder deutlich aufgehellt. Laut adidas hat sich die Situation im stationären Groß- und Einzelhandel wieder normalisiert. Außerdem hat sich das E-Commerce-Geschäft in der Krise als wichtiger Stützpfeiler erwiesen. Hier konnte der Umsatz im zweiten Quartal fast verdoppelt werden.

Auch dank dieses starken Online-Geschäfts sind viele Branchenexperten zuversichtlich, dass adidas das laufende Gesamtjahr ohne große Blessuren überstehen wird. Im Schnitt rechnen die Analysten für 2020 mit einem Umsatz von rund 19,9 Mrd. Euro, nach Umsatzerlösen von 23,6 Mrd. Euro im Vorjahr. Damit dürfte das Umsatzniveau des Vorjahres weitestgehend verteidigt werden.

Zusammenarbeit mit Jürgen Klopp

Zuletzt ist adidas mit der erfreulichen Nachricht in die Schlagzeilen gekommen, dass sich der Liverpool-Coach Jürgen Klopp mit adidas auf eine Zusammenarbeit geeinigt hat. „Wir haben mit Jürgen Klopp einen der besten Trainer der Welt unter Vertrag genommen“, so adidas-Chef Kasper Rorsted.

Der Liverpool-Coach wird damit von einem Sportartikelunternehmen gesponsert, das der Rivale des Klub-Sponsors ist. Die Reds waren jüngst komplett von New Balance zu Nike gewechselt. Mit dem Klopp-Deal ist adidas ein großer Coup gelungen. So kann es der in Herzogenaurach ansässige Konzern verschmerzen, dass der FC Liverpool in der kommenden Saison von Nike ausgerüstet wird.

Hier liegen die nächsten Kursziele

Die Aktie von adidas bleibt eine klare Kaufempfehlung im DAX und steht kurz davor, den Rückschlag im März vollständig wieder aufzuholen. Seit dem Tief vom März bei 162 Euro konnten die Notierungen bereits wieder um 65 Prozent zulegen (aktuell: 268 Euro). Schon in Kürze dürfte das bisherige Allzeithoch vom Januar bei 317 Euro in Angriff genommen werden. Das nächste Kursziel darüber ist die runde 400er-Marke.

Wer optimistisch ist und auf steigende Kurse der adidas-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: MC7R7E / ISIN: DE000MC7R7E6) auf der Long-Seite an.

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