Bildquelle: Pixabay / Alexas_Fotos

Am vergangenen Wochenende wurde die erste Runde des DFB-Pokals 2020/21 ausgespielt. Gestern begann bereits die Bundesliga-Saison 2020/21. Das Eröffnungsspiel lautete FC Bayern München gegen den FC Schalke 04. Auch in diesem Jahr hatten sich die „Bayern“ das Recht erkämpft, das Eröffnungsspiel auszutragen, weil sie in der Vorsaison den Titel davongetragen hatten. Nun schon das achte Mal in Folge. Letztmals hieß der deutsche Fußball-Meister nicht Bayern München im Jahr 2012, als Borussia Dortmund sich mit Trainer Jürgen Klopp den Titel geschnappt hatte. Natürlich gelten die Bayern erneut als haushoher Titelfavorit.

Starke Partner

Die Bayern schafften es zuletzt nicht nur auf den deutschen Fußball-Thron. Im Champions-League-Finale, das in diesem Jahr corona-bedingt Teil eines Finalturniers war, besiegten sie den französischen Meister Paris St. Germain und sicherten sich auch die europäische Fußball-Krone. Auch der DFB-Pokal ging in der Vorsaison an den FCB. Damit gelang dem FC Bayern etwas ganz Besonderes. Nach 2013 sicherte sich der Verein zum zweiten Mal überhaupt das im europäischen Fußball so begehrte „Triple“.

Grund genug für Vontobel, eine spezielle Triple-Anleihe mit den starken Partnern des bayrischen Fußballs aufzulegen. Der FC Bayern München umgibt sich nicht mit irgendwelchen Sponsoren, sondern mit echten Partnern aus der Spitzenklasse der deutschen und bayerischen Unternehmenswelt. Dazu gehören der Sportartikelhersteller adidas, die Deutsche Telekom, der Versicherungsriese Allianz und die VW-Tochter AUDI. Die langjährigen FCB-Partner adidas, AUDI und Allianz sind sogar mit jeweils 8,33 Prozent an der FC Bayern München AG beteiligt.

adidas macht den Anfang

Der 6. April 1974 gilt als Meilenstein in der Geschichte des Sponsorings beim FC Bayern München. An diesem Tag liefen die Münchner erstmals mit einem Sponsor auf ihrer Brust auf. Ein großer „adidas“-Schriftzug zierte die Shirts von Franz Beckenbauer & Co, nachdem der DFB erst wenige Monate zuvor offiziell die Nutzung von Trikotwerbung gestattete. adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) blieb bis einschließlich der Spielzeit 1977/78 Trikotsponsor. Seit 2002 ist die Telekom auf dem Shirt der Münchner zu sehen. Trotzdem bleibt Europas größter Sportartikelhersteller als Ausrüster und Anteilseigner wichtiger Teil der Bayern-Welt. Die Herzogenauracher mussten zuletzt mit der Corona-Krise fertig werden.

Kein Wunder, wenn Sport-Großereignisse wie Olympia oder die Fußball-Europameisterschaft verschoben und laufende Veranstaltungen unter Ausschluss von Zuschauern stattfinden. Im zweiten Quartal 2020 verbuchte adidas einen währungsbereinigten Umsatzrückgang im Vorjahresvergleich um 34 Prozent. Die gute Nachricht ist jedoch, dass im Laufe des zweiten Quartals eine allmähliche Erholung der Umsatzentwicklung festgestellt werden konnte. Zudem sorgt Corona dafür, dass adidas ein „außerordentliches“ Wachstum im Online-Geschäft verzeichnete. Im zweiten Quartal lag das Umsatzplus im E-Commerce-Geschäft bei 93 Prozent. Dabei dürfte das ein oder andere Trikot des FC Bayern über die digitale Ladentheke gegangen sein.

Die Sache mit dem „T“ im Stadion

Wer vor Corona und dem Ausschluss von Zuschauern regelmäßig Heimspiele des FC Bayern München verfolgt hatte, wird eine Gruppe von Zuschauern in weißen Gewändern, die ein „T“ bildeten, bemerkt haben. Dabei handelt es sich um das Logo des Bayern-Partners Deutsche Telekom (WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508). Der Telekommunikationskonzern macht jedoch deutlich mehr, als nur Praktikanten mit weißem Poncho und Cap auszustatten sowie zu den Heimspielen der Bayern zu schicken. Das Engagement lässt sich der Haupt- und Trikotsponsor jährlich etwa 35 Mio. Euro kosten. Peanuts, wenn man bedenkt, in welchen Dimensionen sich der Bonner DAX-Konzern sonst bewegt. Im Moment sind es vor allem die Sprint-Übernahme durch die US-Mobilfunktochter T-Mobile-US sowie der Ausbau des Mobilfunknetzes der 5. Generation (5G), die die Telekom beschäftigen.

Abgesehen von den kurzfristigen Auswirkungen des Coronavirus natürlich. So stieß der Konzern im zweiten Quartal 2020 in neue finanzielle Dimensionen vor. Nach dem erstmaligen Einbezug von Sprint stieg der Umsatz im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 37,5 Prozent auf 27,0 Mrd. Euro. Vorstandschef Tim Höttges sprach im Hinblick auf die Sprint-Übernahme von einer „historischen Weichenstellung“. Dagegen seien die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Zahlen der Deutschen Telekom auch im zweiten Quartal 2020 begrenzt geblieben. In den kommenden Jahren dürfte vor allem 5G eine wichtige Rolle spielen. Die notwendigen Investitionen in die Netze sollen sich langfristig rechnen und dem ehemaligen Staatsmonopolisten neue Geschäfte ermöglichen.

VW und Allianz trotzen Corona

Eine andere langjährige Partnerschaft des FC Bayern drohte beendet zu werden. Es kam jedoch anders. BMW wollte AUDI als exklusiven Automobilpartner des Vereins ablösen. AUDI und der FCB verlängerten jedoch ihre Partnerschaft vorzeitig bis 2029. Auch bei AUDIs-Muttergesellschaft Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) dürfte man sich darüber gefreut haben, nachdem die Wolfsburger in den vergangenen Jahren nicht viel Grund zur Freude gehabt hatten. Dieselgate, der Handelsstreit sowie die milliardenschweren Investitionen in Zukunftstechnologien wie die Elektromobilität machten dem DAX-Konzern bereits vor Corona zu schaffen. Im ersten Halbjahr 2020 verzeichnete VW corona-bedingt einen Rückgang bei den Auslieferungen um 27,4 Prozent. Zuletzt machte sich jedoch vor allem die Erholung in China positiv bemerkbar. Zudem läutet der Konzern mit dem ID.3 eine neue, dynamische Ära in der Welt der Elektromobilität ein.

Die Allianz (WKN: 840400 / ISIN: DE0008404005) musste nicht gleich eine neue Ära einläuten. Schließlich zeigte sich das Geschäftsmodell des Versicherungskonzerns zuletzt trotz Corona sehr robust. Im Bereich Schaden- und Unfallversicherung machte sich Corona in Form von ausgefallenen Großveranstaltungen oder bei Reiserücktrittsversicherungen negativ bemerkbar. Der Rückgang des operativen Ergebnisses im zweiten Quartal in Höhe von 18,8 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro fiel jedoch relativ moderat aus. Ein Grund, warum das Management trotz der anhaltenden Corona-Krise auch für die zweiten Jahreshälfte 2020 stabile Geschäftsergebnisse erwartet.

Fazit

Mit adidas, Allianz, Deutsche Telekom und Volkswagen/AUDI hat der FC Bayern München das who is who der deutschen Unternehmenswelt im Sponsoring-Bereich versammelt. Passend dazu hat Vontobel eine Multi Aktienanleihe mit Barriere (Worst-Of) (WKN: VP7G88 / ISIN: DE000VP7G884) auf die vier Konzerne aufgelegt, um den zweiten Triple-Gewinn des FC Bayern auch in der Anlegergemeinde gebührend zu feiern.

Multi Aktienanleihe mit Barriere (Worst-Of) auf adidas, Allianz, Deutsche Telekom, Volkswagen
WKN VP7G88
ISIN DE000VP7G884
Emissionstag 7. September 2020
Produkttyp Multi Aktienanleihe mit Barriere (Worst-Of)
Emittent Vontobel

 

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