Bildquelle: Pressefoto Peloton Interactive

Seit Ausbruch des Coronavirus gehört Peloton (WKN: A2PR0M / ISIN: US70614W1009) zu den absoluten Anlegerlieblingen. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs der Peloton-Aktie mehr als verdreifacht. COVID-19 sorgte für einen zusätzlichen Wachstumsschub.

Auf Wachstumskurs

Das Virus zwang die Menschen zu Hause zu bleiben. Trotzdem wollten viele in Bewegung bleiben. Peloton war mit einer Verbindung aus Hardware sowie digitalen Live-Fitnesskursen und einer umfangreichen Mediathek zur Stelle. Neben den Abo-Verträgen, mit deren Hilfe verschiedene Fitnessinhalte abgerufen werden können, vertreibt Peloton auch Zubehör wie etwa spezielle Home-Trainer mit Bildschirm. Dazu gehören vor allem Fahrradtrainer und Laufbänder.

Wie stark Peloton wächst, zeigte sich in den jüngsten Geschäftsergebnissen. Im vierten Geschäftsquartal 2019/2020 (Ende Juni) kletterten die Erlöse gegenüber dem Vorjahr um 172 Prozent auf 607 Mio. US-Dollar. Unter dem Strich wurde ein Nettogewinn von 89 Mio. US-Dollar (0,31 US-Dollar je Aktie) eingefahren, nach einem Verlust von 47 Mio. US-Dollar (0,72 US-Dollar Verlust pro Aktie) im Vorjahr. Das Unternehmen verbuchte erstmals schwarze Zahlen. Zudem wurden die Markterwartungen regelrecht pulverisiert. Der Blick in die Zukunft fällt ebenfalls optimistisch aus.

Grund zur Sorge?

Peloton rechnet mit weiterem schnellem Wachstum. So soll der Umsatz im neuen Geschäftsjahr 2020/2021 (Juli 2020 bis Juni 2021) mehr als verdoppelt werden. Avisiert wird eine Umsatzspanne zwischen 3,5 und 3,7 Mrd. US-Dollar. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2019/2020 lagen die Erlöse bei 1,5 Mrd. US-Dollar. Allerdings ereignete sich zuletzt etwas, was einige Marktteilnehmer für einen kurzen Moment an der Erfolgsstory Pelotons zweifeln ließ.

Mit Apple hatte das wertvollste Unternehmen der Welt angekündigt, mit Apple Fitness+ eine eigene Fitness-Plattform zu starten. Und dies ausgerechnet am 15. September, als Peloton seinerseits ein Investorentreffen abhielt. Im Zuge des Apple-Angebots soll die Apple Watch eine Verbindung zwischen Nutzern und Fitnesstrainern herstellen. Über iPhones, iPads oder Apple TVs sollen zudem unzählige Fitnessvideos abgerufen werden können. Bei Peloton zeigte man sich über Apples Pläne nicht besorgt. Vielmehr werden diese für das Peloton-Geschäft positiv gesehen.

Der Apple-Effekt

Während Peloton auch Zubehör wie etwa auf das eigene Geschäftsmodell angepasste Home-Trainer mit Bildschirm vertreibt, sollen die meisten Apple-Fitnessvideos lediglich Hanteln oder überhaupt keine Fitnessgeräte erfordern. Im Hardware-Bereich sieht man Apple daher nicht als Konkurrenten. Zudem verwies Peloton-CEO John Foley auf einen anderen Aspekt:

So sei es doch eine Legitimierung des eigenen Geschäfts, wenn sich ein Unternehmen, das an der Börse 2 Billionen US-Dollar wert ist, plötzlich mit einer Fitness-Plattform beschäftigt. Allein diese Legitimierung durch Apple dürfte die Bekanntheit der Branche als Ganzes und Pelotons Ansehen stärken. Zudem will Peloton dank der Eroberung vieler Märkte außerhalb der USA, neuer Produkte und einer anhaltend bezahlbaren Ausrüstung noch schneller wachsen.

Anleger, die von der Stärke von Peloton überzeugt sind, können mit einem Optionsschein Call (WKN: MA0VGJ / ISIN: DE000MA0VGJ7) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren.

Bildquelle: Pressefoto Peloton Interactive

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