Bildquelle: Pressefoto Tesla

Zum Ende dieser Woche konzentrierten sich Anleger vor allem auf die Corona-Infektion von US-Präsident Donald Trump. Noch weiß niemand so recht, was diese für die US-Politik und die Märkte bedeutet. Entsprechend nervös reagierten Anleger. Mit den neusten US-Arbeitsmarktdaten sowie den Tesla-Absatz- und Produktionszahlen gab es jedoch weitere interessante Nachrichten.

Über den Erwartungen

Tesla (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) hat im dritten Quartal 145.036 Autos produziert und 139.300 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Gute Nachrichten. Trotz Corona konnte der kalifornische Elektrowagenbauer bei den Auslieferungszahlen die FactSet-Konsensschätzungen von 137.000 übertreffen.

Bereits zuvor gehörte Tesla zu denjenigen Autobauern, die sich im Branchenvergleich relativ gut in der Corona-Krise behaupten konnten. Dabei half Tesla vor allem das China-Geschäft. Allerdings sorgte Tesla zuletzt auch für einige Enttäuschungen.

Geduld ist gefragt

Für den jüngst abgehaltenen Battery Day hatten sich einige Marktteilnehmer Ankündigungen bahnbrechender Fortschritte im Bereich Elektroautobatterien erhofft. Diese sollten die Autos günstiger machen und die Reichweite der Fahrzeuge massiv erhöhen. Allerdings versprach Tesla-Chef Elon Musk, anders als in der Vergangenheit, keine unmittelbaren Quantensprünge.

Stattdessen müssen Tesla-Fans sehr viel Geduld beweisen. Das heißt jedoch nicht, dass es Tesla kurzfristig schlecht gehen würde. Schließlich will das Unternehmen im laufenden Jahr rund 30 bis 40 Prozent mehr Autos absetzen als 2019. In der Spitze wären dies 514.500 Autos und damit mehr als die ursprünglich angedachten 500.000 Fahrzeuge.

FAZIT

Die jüngsten Produktionsstatistiken und Absatzzahlen Teslas kommen nicht besonders beeindruckend daher. Auch die mangelnde Euphorie am Markt nach dem Battery Day ist kein gutes Zeichen. Dafür ist der kalifornische Elektrowagenbauer, zumindest in Sachen Absätze, bisher besser durch die Corona-Krise gekommen als so mancher traditioneller Branchenriese.

Anleger, die von der Stärke von Tesla überzeugt sind, können mit einem Mini-Future Long (WKN: MA1NRF / ISIN: DE000MA1NRF7) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren.

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Bildquelle: Pressefoto Tesla

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