Bildquelle: markteinblicke.de

Auch zwischen Juli und September haben die Fondskäufe die -verkäufe bei den ebase Kunden deutlich überstiegen. Ebenso lag das Handelsvolumen im dritten Quartal deutlich über dem Durchschnitt des letzten Jahres. Dies teilte die European Bank for Financial Services (ebase) mit.

„Das in Folge der Erholung der Märkte, nach dem Einbruch zum Anfang des Jahres, zu beobachtende große Interesse an Investmentfonds blieb auch im dritten Quartal bestehen. Dadurch konnten zahlreiche Anleger von den zwischenzeitlich günstigen Einstiegskursen profitieren und im laufenden Jahr vielfach bereits eine ordentliche Rendite erzielen“, so Kai Friedrich, Sprecher der ebase-Geschäftsführung. Auch das Handelsvolumen war im dritten Quartal überdurchschnittlich hoch, wenngleich es sowohl bei aktiven Fonds als auch bei ETFs hinter den historischen Höchstständen vom März 2020 zurückgeblieben ist, heißt es weiter.

„Zahlreiche Kunden haben ihre Portfolien in den letzten Monaten wieder offensiver aufgestellt. Sowohl bei Aktien- als auch bei Mischfonds haben die Käufe die Verkäufe im dritten Quartal deutlich überstiegen“, so Friedrich weiter.

So lag der Fundflow-Faktor, welcher das Verhältnis zwischen Nettomittelzuflüssen und -abflüssen zeigt, bei Aktienfonds bei 1,31, es wurden also rund 30% mehr Anteile an Aktienfonds gekauft als verkauft. Dabei standen insbesondere Aktienfonds mit einem globalen Anlageschwerpunkt sowie solche, die in den USA investieren, im Fokus. Bei Mischfonds wies der Fundflow-Faktor einen Wert von 1,24 auf, es wurden also rund ein Viertel mehr Anteile gekauft als verkauft, so ebase.

Neben dem großen Interesse an aktiven Fonds war auch die Nachfrage nach ETFs ungebrochen groß. „ETFs sind sicherlich einer der größten und stabilsten Trends im Markt, die Käufe übersteigen die Verkäufe bei den ebase Kunden seit Jahren kontinuierlich. Um eine bestmögliche Auswahl zu bieten haben wir bei der ebase vor einiger Zeit entschieden, dass ETF-Angebot deutlich auszubauen. Mittlerweile können die Kunden dadurch aus rund 1.000 ETFs von unterschiedlichen Anbietern auswählen“, so Friedrich.

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