Bildquelle: Pressefoto Villeroy & Boch Oliver Schweizer Legato 2016

Wellness zuhause wird immer mehr geschätzt. In der Zeit, die man tagtäglich im Badezimmer für die Körperpflege verbringt, möchte man sich auch wohlfühlen.

Zum Wohlfühlen trägt vor allem die Optik der Ausstattung bei, wie schöne Fliesen, moderne Badmöbel und edle Armaturen. Ein wichtiger Faktor für die Sinne ist ebenfalls die passende Lichtstimmung. Ein dunkles Loch oder ein grelles Licht lassen kein wohliges Gefühl aufkommen. Als Anforderung an die Ausstattung treten zudem immer mehr die Gesundheitsaspekte in den Vordergrund, sei es bei Themen wie Hygiene oder Krankheitsprävention durch Wechselduschen, Dampfbäder oder Saunagänge. Technische Neuerungen wie Dusch-WCs und berührungslose Armaturen erfüllen neue Hygienestandards und erleichtern gleichzeitig das lästige Putzen im Badezimmer. Mit den marktEINBLICKE Badtrends zieht ein Stückchen Wellness in Ihr Zuhause ein.

Berührungslose Armaturen
Mit der Corona-Pandemie traten Hygieneanforderungen stärker in den Vordergrund. Vor allem in öffentlichen Bereichen, aber auch im Privaten, wird auf Hygiene wieder mehr Wert gelegt. Schon in den letzten Jahren hat sich der Trend hin zu gesundheitsorientierter Architektur mit gestiegenen Hygienekonzepten immer weiterentwickelt. Berührungslose Armaturen, die über einen Infrarotsensor gesteuert werden, wenn man die Hände darunter hält, bilden eine gute Alternative zu den Einhebel- oder Zweihebelmischern, um das Händewaschen hygienischer zu gestalten. Je weniger Kontakt zu einem Produkt stattfindet, desto weniger Viren können übertragen werden. Viele Hersteller haben diese berührungslosen Armaturen im Sortiment, so zum Beispiel die Firma Grohe mit den Modellen Grohe Bau Cosmopolitan E, Essence E und Eurocube E.

Dusch-WCs
Intelligente Technik findet immer mehr Einzug in die Privathaushalte. Der Wunsch nach einem sauberen Zuhause bringt innovative Entwicklungen auf den Markt, die den Alltag erleichtern. Zu dieser technischen Innovation zählt in jedem Fall das Dusch-WC. Dies erfüllt viele Anforderungen gleichzeitig. An erster Stelle sind Dusch-WCs einfacher zu putzen. Sie sind spülrandlos und haben eine spezielle Oberflächenbeschichtung, die das Absetzen von Schmutz verhindern. Zweitens findet eine automatische Geruchsabsaugung statt und die Luft wird zusätzlich mit einem Aktivkohlefilter gereinigt. Eventuellen Keimen und Bakterien in der Luft wirken spezielle Technologien entgegen. Dank Silberionen können Keime in der Umgebungsluft abgetötet werden und die Bakterienbildung reduziert sich um bis zu 99,9 Prozent. Um die Berührung zu vermeiden, öffnet und schließt sich der Deckel automatisch. Bei Nacht hilft die praktische Nachtlicht-Funktion. Auch in Sachen Nachhaltigkeit ist das Dusch-WC vorne mit dabei, denn durch die Reinigung mit Wasser geht der Toilettenpapierverbrauch automatisch zurück.

Bildquelle: GROHE

Metall-Chic
Armaturen abseits von Chrom bringen neue Abwechslung ins Badezimmer. Akzente setzen Accessoires und Armaturen in Schwarz, Messing und Gold. Wer Wert auf einen edlen Look legt, wird sich an den gebürsteten und polierten Metalltönen wie Messing, Kupfer, Goldoptik, Rotgold oder Platin erfreuen. Die Armatur Tara von Dornbracht aus gebürstetem Messing ist eine dieser neuen Armaturen, die matt gebürstet ist, aber gleichzeitig eine brillante Erscheinung darstellt. Gold strahlt immer eine besondere Wertigkeit aus.

Bildquelle: Dornbracht

Cooles Schwarz
Neben den neuen Metallen gibt es den Trend hin zu schwarzen Accessoires im Bad. Armaturen aus schwarzem Stahlrohr, Duschabtrennungen mit schwarzem Rahmen und puristische schwarze Accessoires wie Handtuchleitern und Wandhaken geben dem Badezimmer einen coolen Touch. Schwarz passt perfekt zu den gerade aktuellen grauen Betonwänden und weißen Waschtischen und verleiht dem Raum das gewisse Etwas. Schwarz im Badezimmer lässt es urban und modern wirken. Für Puristen daher bestens geeignet.

Farbakzente
Farbig gesehen wird es knallig. Farben ziehen ins Badzimmer ein und bilden einen gelungenen Kontrast zu Natursteinböden und großformatigen Betonlook-Fliesen. Farbliche Akzente sind bei Armaturen, Möbeln und Waschtischen eine willkommene Abwechslung. Erlaubt ist hier, was gefällt. Denn die Farbwahl war und ist schon immer eine persönliche Sache. Schöne farbige Waschtische findet man zum Beispiel bei Villeroy & Boch, passend dazu gibt es die freistehende Design-Badewanne, sofern der Platz dafür ausreicht. ​Bei Burgbad wurde als neues Konzept ein minimalistisches Möbelsystem in gefärbtem Glas entwickelt. Auch Hewi hat schöne bunte Möbel im Programm.

Bildquelle: Villeroy & Boch

Farbige Wände
Farbliche Akzente können auch mithilfe von Wandfarben gesetzt werden. Jede Farbe verleiht dem Raum eine andere Aussage und spezielle Wirkung. Bei den Wandfarben kommt durch Braun- und Orangetöne Farbe mit dem passenden Putz ins Badezimmer. Für Freunde des Orients sind gemusterte Fliesen die richtige Wahl. Im Trend liegen ebenfalls farbige Mosaikfliesen, die geschmackvolle Farbakzente setzen.

Wellnessdusche
Während die reine Körperpflege und -reinigung zum Standard geworden ist, wird Duschen immer mehr zum Wellness-Erlebnis in den eigenen vier Wänden. Mit den neuen großen Wellnessduschen, am liebsten als große Walk-in-Variante, werden alle Sinne angesprochen. Durch stimmungsvolles Licht, wohligen Dampf, anregenden Duft und entspannende Musik wird das Duschen zum individuellen Erlebnis. Die Angebote bei den Duscharmaturen reichen über Regenduschen in eckig oder rund, mit verstellbarem Massagestrahl, über wasserfallartige Berieselung von oben bis hin zur geschlossen Dampfdusche, bei der das Badezimmer zur Wellness-Oase umfunktioniert wird.

Bildquelle: Dornbracht

Eine Dampfdusche verbindet die Dusche mit einer Dampfkabine und lässt sich auch in kleinen Bädern integrieren. Das Dampfbad liefert Harmonie für Geist und Körper und bietet Entspannung und Erfrischung zugleich. Im Vergleich zur normalen Dusche, ist die Dampfdusche geschlossen. Man kann sich entspannt hineinstellen oder hinsetzen und den warmen Dampf genießen – eben ganz wie in einem Dampfbad. Ein wunderbares Wellness-Erlebnis liefern außerdem Infrarotduschen. Zu der Dampfdusche kommen hier noch wärmende Infrarotstrahlen hinzu, die zwischen 40 und 60 Grad Celsius liegen und eine angenehme Wärme verbreiten. Oft gibt es hier weitere Extras, wie die Möglichkeit zur Farblichttherapie, zur Aromatherapie und das passende Audiosystem zur musikalischen Untermalung.

Whirlpool
Mit einem Whirlpool wird das Badezimmer schnell zur Wellness-Oase. Dazu kann die herkömmliche Badewanne einfach durch eine Wanne mit Whirlfunktion ersetzt werden. Verschiedene Systeme sorgen für blubberndes Wasser: Beim sogenannten Jet-System wird das Wasser mit einer Pumpe oder einem Gebläse angesaugt, mit Luft vermischt und über Düsen wieder als Sprudelbläschen ins Wasser geführt. Alternativ wird beim Luftsystem die Luft mit einem Kompressor angesaugt und wieder im Wasser abgegeben. Unabhängig von der Technik – in den Whirlpools mit verschiedenen Massagedüsen, LED-Unterwasserbeleuchtung und einstellbaren Sprudelprogrammen wird die Entspannung im eigenen Badezimmer perfekt. Noch dazu muss man das Sprudelvergnügen mit niemandem teilen – sofern man nicht will.

Bildquelle: KLAFS

Sauna
Kein neuer Trend, aber immer aktuell für das Wellnessprogramm zuhause, ist die eigene Sauna. Hier kann man genussvoll schwitzen, ohne das Haus verlassen zu müssen. Regelmäßiges Saunieren ist zugleich sehr gesund. Es regt den Stoffwechsel an, trainiert Gefäße, das Immunsystem und die körpereigene Regulation. Das Spa für zuhause gibt es in allen Größen, sogar als herausfahrbare Version für Wohnräume, in denen eigentlich nicht mehr Platz ist als für einen Wandschrank. Der Hersteller Klafs hat eine solche Sauna in seinem Produktportfolio und verspricht ganzjährige Saunafreuden auf kleinstem Platz. Wem es nicht an Platz mangelt, der kann sich eine große Sauna einbauen, so dass gleich eine ganze Großfamilie darin Platz findet. Hier sind bei der Ausführung keine Grenzen gesetzt. Bei Eago gibt es zum Beispiel außergewöhnliche Modelle aus echtem Pappelholz mit einer Rückwand aus Sandstein.

Fazit:
Das Badezimmer mausert sich immer mehr von der bloßen Nasszelle zum Mittelpunkt des Wohnens. Der erweiterte Wohnraum regt alle Sinne gleichermaßen an und wird durch neue Formen, neue Farben und neue Techniken zur Wellness-Oase in den eigenen vier Wänden. Die Hersteller lassen sich dazu immer wieder neue Trends und Ausstattungen einfallen. Wer finanziell gerade keine großen Sprünge machen kann oder dem in einer Mietwohnung die Hände gebunden sind und der sich die Premium-Ausstattung nicht zulegen kann, hat trotzdem viele Möglichkeiten, sich sein Bad ganz individuell zum Wohlfühlen auszustatten – sei es durch neue Armaturen, schöne Badaccessoires oder einen neuen Wandanstrich. Schon kleine Details wirken Wunder und bringen ein Wohlgefühl mit sich.

Bildquelle: Pressefoto Villeroy & Boch Oliver Schweizer Legato 2016

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