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Es bleibt vorerst bei der Konsolidierungstendenz an den internationalen Aktienmärkten. Derzeit belasten vor allem die in vielen Regionen wieder steigenden Corona-Infektionszahlen die Zuversicht der Anleger. Sollte sich diese Dynamik nicht zeitnah legen, steigt die Wahrscheinlichkeit erneuter größerflächiger Lockdowns, wodurch auch wirtschaftlich Rückschläge drohen.

Aktuell befindet sich nur China weiter auf einem klaren Erholungspfad. So stieg das Wachstum des BIP im dritten Quartal auf 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Zu den weiteren Perspektiven in Deutschland geben in dieser Woche der GfK-Konsumklimaindex sowie der ifo-Geschäftsklimaindex Aufschluss. Es werden kaum Veränderungen erwartet, so dass eine Abflachung der wirtschaftlichen Erholung in den kommenden Monaten deutlich wird.

Neben dem weiter zurückhaltenden privaten Konsum dürften angesichts steigender Unsicherheiten in wichtigen Abnehmerstaaten für deutsche Exporte auch die Sorgen deutscher Industrieunternehmen wieder zunehmen.

Daher sind im Laufe der Woche auch die Schnellschätzungen Markit-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone und die USA von Interesse.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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Bildquellen: Donner & Reuschel / Bildquelle: Pixabay / trixtammy

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