Bildquelle: Pixabay / Scozzy

Diese Nachricht macht Hoffnung, dass BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003) möglicherweise schon bald wieder zu alter Stärke zurückfindet. Wie der DAX-Konzern am Dienstagabend mitteilte, betrug der Free Cash Flow im Segment Automobile im dritten Quartal des laufenden Jahres 3,1 Mrd. Euro, nachdem dieser im Vorjahreszeitraum noch bei 714 Mio. Euro lag. Laut BMW wurde damit die aktuelle Markterwartung übertroffen.

Rasche Erholung

Der Münchener Autobauer zufolge trug zu diesem Ergebnis vor allem eine raschere Erholung in mehreren Märkten bei, die zu einem höheren Absatzwachstum geführt hat. Außerdem konnten durch fokussierte Steuerung zahlreiche Positionen des Working Capital optimiert sowie Fixkosten und Investitionsausgaben weiter gesenkt werden.

Quartalszahlen am 4. November

Die Auswirkungen diese Entwicklung auf den Free Cash Flow des Segments Automobile im Gesamtjahr 2020 werden laut BMW im Rahmen der Mitteilung für das dritte Quartal erläutert. Die bisherigen Ergebnisprognosen für die Segmente und den Konzern wurden von BMW unverändert bestätigt. Die Zahlen zum dritten Quartal will der Konzern am 4. November präsentieren.

Daimler ebenfalls im Aufwind

Damit zeichnet sich ab, dass sich BMW möglicherweise schneller von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen könnte als bisher gedacht. Eine ähnliche Entwicklung war zuletzt auch beim Konkurrenten Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) zu beobachten. Weil die Nachfrage vor allem auch in China unerwartet stark anzog und die Stuttgarter zugleich kräftig auf die Kostenbremse traten, legte der Betriebsgewinn (EBIT) im dritten Quartal auf Jahressicht um 14 Prozent auf über drei Mrd. Euro zu.

Erholungs-Rallye

An der Börse wurde BMW zwischen Januar und März zeitweise um über 50 Prozent auf in der Spitze 36,60 Euro zurückgeschlagen. Doch es folgte eine steile Erholungs-Rallye, im Zuge der es für die Notierungen bis Mitte Oktober um mehr als 70 Prozent nach oben ging (aktuell: 62,80 Euro). Das nächste Kursziel ist das Dezember-2019-Hoch bei rund 77 Euro. Damit eröffnet sich hier ein weiteres Gewinnpotenzial von 23 Prozent.

Anleger, die von der Stärke von BMW überzeugt sind, können mit einem Long-Zertifikat (WKN: KB1XWW / ISIN: DE000KB1XWW2) gehebelt von Kursgewinnen profitieren. Pessimisten haben dagegen mit einem Short-Zertifikat (WKN: CQ08JC / ISIN: DE000CQ08JC7) die Chance, auf fallende BMW-Kurse zu setzen.

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