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Der Sportartikelhersteller adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) konnte sich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie inzwischen wieder kräftig erholen, auch wenn der Umsatz und das Ergebnis deutlich unter dem Vorjahr lagen. So lagen die Erlöse im dritten Quartal mit 6,0 Mrd. Euro sieben Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums.

Verbesserung gegenüber dem zweiten Quartal

Das Betriebsergebnis verringerte sich auf Jahressicht um über elf Prozent auf 794 Mio. Euro. Dank Einsparungen konnte das Betriebsergebnis aber im Vergleich zum zweiten Quartal um 1,1 Mrd. Euro verbessert werden. Unter dem Strich wurde ein Gewinn von 577 Mio. Euro eingefahren, nach 646 Mio. Euro im dritten Quartal 2019.

Der Druck bleibt hoch

Für das vierte Quartal rechnet der DAX-Konzern wegen der anhaltenden Unsicherheit mit weiterem Druck auf das Geschäft. Adidas zufolge hatte sich die Corona-Pandemie zuletzt in wichtigen Märkten verschlimmert, was zum Teil zu neuen Lockdown-Maßnahmen führte.
Deshalb seien zuletzt nur noch 93 Prozent der Läden geöffnet gewesen, Ende September galt dies noch für 96 Prozent der Filialen. Weitere Beschränkungen insbesondere in Europa hätten sich negativ auf das Kundenaufkommen in den Geschäften ausgewirkt.

Prognose

Deswegen erwartet adidas für das Schlussquartal einen währungsbereinigten Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr. Das Betriebsergebnis wird auf 100 bis 200 Mio. Euro geschätzt (Q4 2019: 245 Mio. Euro).

adidas-Aktie: Allzeithoch im Visier

Die Aktie von adidas bleibt eine klare Kaufempfehlung im DAX und steht kurz davor, den Rückschlag aus dem ersten Quartal vollständig wieder aufzuholen. Seit dem Tief vom März bei 162 Euro konnten die Notierungen bereits wieder um 75 Prozent zulegen (aktuell: 283 Euro). Schon in Kürze dürfte das bisherige Allzeithoch vom Januar bei 317 Euro in Angriff genommen werden. Das nächste Kursziel darüber ist die runde 400er-Marke.

Wer optimistisch ist und auf steigende Kurse der adidas-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: KB3HYK / ISIN: DE000KB3HYK2) auf der Long-Seite an.

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[…] Die Corona-Pandemie belastet weiterhin das Geschäft von adidas. Doch die Zahlen zum dritten Geschäftsquartal zeigen auch, dass sich die Lage langsam wieder […]