Bildquelle: Pixabay / Philippedelavie

Die erste private Nabelschnurblutbank Europas, Vita 34 (WKN: A0BL84 / ISIN: DE000A0BL849), kommt gut durch die Corona-Krise, wie die neuesten Geschäftszahlen zeigen. So lagen die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten bei 15,0 Mio. Euro, womit das Vorjahresniveau (15,1 Mio. Euro) in etwa verteidigt werden konnte.

Gewinnsprung und positiver Ausblick

Unter dem Strich erzielte Vita 34 im Zeitraum Januar bis September wegen der gestiegenen Profitabilität einen Gewinn von 1,9 Mio. Euro, was einen beeindruckenden Anstieg von 52 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Laut dem Unternehmen führte vor allem ein starkes Wachstum im Neugeschäft im Kernmarkt Deutschland zu einer Rückkehr auf den Wachstumskurs und einer deutlichen Verbesserung der Umsatzentwicklung gegenüber dem zweiten Quartal. Auch im Vorjahresvergleich konnte der leicht schwächere Jahresauftakt 2020 laut Vita 34 bis zum Ende des dritten Quartals nahezu vollständig aufgeholt werden. Für das Jahresendgeschäft soll sich ebenfalls ein durchweg positiver Geschäftsverlauf ohne größere Pandemieauswirkungen abzeichnen.

Projekte gehen gut voran

Die Entwicklung neuer Zukunfts- und Entwicklungsprojekte, wie der Einlagerung von Immunzellen aus peripherem Blut von Erwachsenen und der Einlagerung von Fettzellen zur Verwendung in der ästhetischen Medizin („AdipoVita“), soll trotz pandemiebedingter Einschränkungen planmäßig voranschreiten. Für AdipoVita erhielt Vita 34 kürzlich die Herstellungserlaubnis für den Standort Leipzig und baut nun Vertriebspartnerschaften auf.

Prognose bestätigt

Wegen der starken Geschäftsentwicklung und der aktuellen Auftragslage für das vierte Quartal rechnet der Vorstand für das Gesamtjahr 2020 mit einem Umsatz zwischen 19,0 und 21,0 Mio. Euro (2019: 20,2 Mio. Euro) sowie mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 4,8 und 5,8 Mio. Euro (2019: 5,7 Mio. Euro). Damit wird an der bisherigen Prognose unverändert festgehalten, die im Rahmen der Präsentation der Ergebnisse zum ersten Halbjahr 2020 bekanntgegeben worden ist.

Vita 34-Chart: Börse Stuttgart

 

Kaufempfehlung und Kursziel bestätigt

Was die weitere Kursentwicklung von Vita 34 anbelangt, zeigt sich auch das Hamburger Research-Unternehmen Montega optimistisch. Nach den starken Zahlen zu den ersten neun Monaten hat Montega die bisherige Kaufempfehlung bestätigt. Das nächste Kursziel wird weiterhin bei 16,00 Euro gesehen.

Aktie mit deutlichem Gewinnpotenzial

An der Börse wurde Vita 34 im ersten Quartal kräftig zurückgeschlagen. So brachen die Notierungen zwischen Februar und März in der Spitze um 44 Prozent auf acht Euro ein. Bis Mitte November konnte sich der Kurs wieder in den Bereich der 12er-Marke nach oben arbeiten (aktuell: 12,40 Euro), in dem auch die 200-Tage-Linie (12,20 Euro) verläuft. Kann diese jetzt verteidigt werden, stellt sich das nächste Kursziel auf das 2020er-Top vom Juni bei 14,50 Euro, womit sich deutliches Gewinnpotenzial eröffnet.

Bildquelle: Pixabay / Philippedelavie

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