Bildquelle: Pressefoto Tesla

Der Elektroauto-Pionier Elon Musk hat große Pläne für die Tesla (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014)-Fabrik in Brandenburg. Wie der Tesla-Gründer bei der Europäischen Batteriekonferenz ankündigte, soll in Grünheide neben der Autoproduktion auch die größte Batteriefabrik der Welt entstehen.

Laut Elon Musk plant der US-Konzern, in Grünheide eine Batteriefabrik mit rund 100 Gigawattstunden Kapazität aufzubauen. Später könne die Produktion sogar auf 200 bis 250 Gigawattstunden hochgefahren werden.

Die europäische Giga-Factory in Brandenburg soll insbesondere bei der Übertragung neuer Batterietechnologien auf die Produktion in großen Mengen eine Rolle spielen. Dazu hat Tesla bereits zwei deutsche Maschinenbauer übernommen, die vor allem Produktionsanlagen für Batteriezellen entwickeln.

Jeder soll sich ein E-Auto leisten können

Laut Musk stammen viele der fortschrittlichen Produktionsanlagen aus Deutschland und Europa. Dem Tech-Visionär zufolge geht es darum, den Preis pro Kilowattstunde deutlich zu senken, sodass sich jeder ein Elektroauto leisten kann. Dafür müsse man die „Maschine, die die Maschine baut“ verbessern, indem die Produktion effizienter wird.

Neues Tesla-Modell speziell für Europa

Außerdem will Musk ein neues Fahrzeugmodell für den europäischen Markt in Deutschland entwickeln lassen. Musk zieht dabei ein Automobil der Kompaktklasse in Erwägung, die in Europa beliebt sei. „Ich war neulich mit einem Model X in Berlin unterwegs, und wir hatten ganz schön Probleme, einen Parkplatz zu finden, in den das Auto reinpasst“, erklärte Musk. Auch deshalb schwebt Musk ein kleineres Kompaktmodell von Tesla vor Augen.

Ritterschlag und wieder ein Rekordhoch

Tesla konnte in den vergangenen Monaten immer wieder mit positiven News aufwarten. So gab es beispielsweise in der vergangenen Woche die Nachricht, dass die Tesla-Aktie mit dem Handelsbeginn am 21. Dezember in den Aktienindex S&P 500 aufgenommen wird. An der Börse legten die Notierungen von Tesla am Mittwochvormittag zeitweise um rund drei Prozent auf knapp über 478 Euro zu, was wieder einmal ein neues Rekordhoch bedeutete. Das nächste Kursziel stellt sich damit jetzt auf die runde 500er-Marke.

Im Visier der ETFs

Die Chancen für eine Fortsetzung der Kurs-Rallye stehen bestens, denn mit der baldigen Aufnahme in den S&P 500 rückt Tesla ins Visier der entsprechenden S&P-500-ETFs. Diese müssen ihre Depots nämlich dann auch mit Tesla-Aktien bestücken, was für weiteren Kaufdruck auf die Aktie sorgen dürfte.

Mit der geplanten Batteriefabrik positioniert sich Tesla in einem Markt mit großem Wachstumspotenzial. Wer von den Wachstumsaussichten in diesem Bereich profitieren möchte, kann sich einmal den Mini-Future Long (WKN: MA3QTM / ISIN: DE000MA3QTM8) auf den E-Mobilität Batterie Index anschauen. Dieser Index bildet die Wertentwicklung der Tesla-Aktie und von neun weiteren Werten aus dieser Branche ab. Dazu zählen beispielsweise Samsung SDI, BYD und Varta.

Bildquelle: Pressefoto Tesla

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[…] müssen ihre Portfolios künftig mit Tesla-Papieren bestücken. Spannend wird auch sein, welche großen Pläne Elon Musk für Deutschland […]

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[…] der S&P 500. Dank der starken Zugpferde aus dem Tech-Bereich wurde hier Anfang November ein Rekordhoch bei 3.645 Punkten verbucht (aktuell: 3.621 Zähler). Auch hier dürfte in Kürze wieder […]

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[…] Am Ende zeigt sich: Nasdaq-100 und S&P 500 verlieren etwas an Unterscheidbarkeit. Mit Tesla hat der marktbreitere Index ein weiteres Schwergewicht, was im Nasdaq-100 bereits enthalten war. Für die Vielfalt an der Börse ist das am Ende wieder einmal ein schlechtes Zeichen. Oder positiv ausgedrückt: An Tesla führt immer seltener ein Weg vorbei. […]