Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Das Seuchenjahr 2020 ist Geschichte, der DAX zum Start ins neue (Börsen-)Jahr auf ein neues Allzeithoch geklettert und in den USA das endgültige Ende der Ära Trump mit der Bestätigung des Wahlsiegs Bidens durch den Kongress endlich amtlich. Doch es gibt noch einen Grund mehr zu feiern, denn wir konnten dieser Tage unseren zehnten Geburtstag feiern. Also, den von Prime Quants, versteht sich.

Zehn Jahre ist es her, dass wir mit unserem eigenen Projekt an den Start gegangen sind, und darauf sind wir schon ein bisschen stolz. Denn dass wir über diese doch recht lange Zeit behaupten konnten, das haben wir Ihnen zu verdanken, unseren Kunden und Lesern. Viele Weggefährten sind dabei im Laufe der Zeit zu Freunden geworden, auch dafür wollen wir heute einmal „Danke!“ sagen.

Dabei hat sich die (Börsen-)Welt im zurückliegenden Jahrzehnt merklich verändert, und damit verändern auch wir uns – indem wir immer öfter neue Wege gehen, hinter den Kulissen. Der Market Mover bleibt dagegen immer noch der Alte, „solide Performance mit soliden Trades“, daran werden wir auch im Zeitalter von Trading-Apps, Krypto-Hype, Wasserstoff-Wahnsinn und derlei mehr vorerst nichts ändern. Und auch nichts an unserer Sichtweise auf die Märkte, womit wir die Kurve aufs Parkett auch schon gekriegt hätten:

Rosige Aussichten

Der Mob stürmt das Kapitol in Washington und der DAX auf ein neues Allzeithoch jenseits der 14.000er-Barriere (konkret: 14.132 Zähler) – was wie ein Widerspruch klingt, ist vielmehr Sinnbild einer Abkopplung der Märkte vom weltlichen Geschehen, will sagen:

Die Börsen sind längst drei Schritte weiter und handeln eine Zukunft, die nach Einschätzung der meisten Anleger offenbar recht rosig erscheint. Der Sieg der US-amerikanischen Demokraten bei den Senatssitz-Stichwahlen in Georgia sichert dem President Elect jedenfalls einen 50:50-Senat mit der Vizepräsidentin als Zünglein an der Waage und eine Mehrheit im Repräsentantenhaus, was einerseits ein Regieren erleichtert und andererseits weitere Stützmaßnahmen für die (US-)Wirtschaft möglich machen könnte.

Dass mit der Geldflut durch die Regierungen und/oder die Notenbanken das Risiko eines Crack-up-Booms bzw. -Crashs nicht kleiner wird, scheint bei diesen Überlegungen nur eine untergeordnete Rolle zu spielen, frei nach dem Motto: der Markt hat immer recht! Und eben jener Markt zieht steil nach oben:

15.000 am Horizont

DAX & Co. starteten durch die Bank mit neuen Bestmarken ins Börsenjahr 2021, damit sind nicht nur alle eventuell noch vorhandenen Corona-Dellen ausgebügelt, sondern auch sämtliche Hindernisse auf dem Weg nach oben aus demselben geräumt.

Dementsprechend gibt es auf der Oberseite kaum Chartmarken zum Vormerken; erweist sich der gestrige Sprung über die 14.000er-Schwelle als nachhaltig, kann als nächstes (Fern-)Ziel bereits der Bereich um 15.000 Punkte ins Auge gefasst werden. Deutlich mehr Anhaltspunkte finden sich da auf der Unterseite, wo es – im aktuell eher unwahrscheinlich anmutenden Fall eines Rücksetzers – zunächst um die alten Tops bei 13.800 bzw. die Haltezone rund um 13.500 gehen würde.

Beide Unterstützungen dürften dabei ziemlich zügig überbrückt werden, schließlich wartet die wahre Nagelprobe erst an der Haltestelle bei 13.200 Punkten und der 13.000er-Marke. Damit bleibt es im neuen Jahr mindestens so spannend, wie das alte endete…und wir werden dabei sein!

PrimequantsEin Beitrag von Sebastian Jonkisch von Prime Quants

Prime Quants verfasst und veröffentlicht Finanzpublikationen für institutionelle und private Anleger, die ihre Börsengeschäfte selbst in die Hand nehmen möchten. Das angebotene Spektrum erstreckt sich von kostenfreien Markt- und Einzelwertanalysen über komplexe Research-Studien bis hin zu täglichen Prognosen und realen Trades. Weitere Informationen unter www.prime-quants.de. Dort erhalten Sie auch den kostenlosen Newsletter Market Mover.

Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Prime Quants / Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

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