Angesichts immer neuer Problemkinder im Euroland sieht sich der Bankenverband in der Pflicht mal die Stärke des Euro herauszuheben. Schließlich sei der Euro bislang deutlich stabiler als es die D-Mark war. Zwar schwanke die Inflationsrate von Jahr zu Jahr beträchtlich und verweißt hier auf die untenstehende Grafik. Im Durchschnitt habe die Preissteigerungsrate in Deutschland seit Einführung des Euro jedoch weniger als zwei Prozent jährlich betragen. Im Vergleich dazu habe die durchschnittliche jährliche Inflationsrate der D-Mark in ihrem 50-jährigen Bestehen mit etwa 2,8 Prozent deutlich höher gelegen. Und dabei hatte Deutschland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die niedrigste Geldentwertungsrate aller Industriestaaten.

Das mag alles schön und recht sein. Doch wie sieht die Zukunft aus? Fragt man Experten so sehen selbst die den Grat zwischen Deflation und Inflation noch immer als dünn und ein Abrutschen jederzeit in die eine oder andere Richtung offen. Tatsache ist doch, dass man sich bei Einführung des Euro nicht so richtig die Extreme eines Währungsleben ausgemalt hat. Das sieht man nun im planlosen herumlavieren der Politik und dem sinnlosen Bashen von Ratingagenturen als Übermittler der schlechten Nachrichten. Aber vielleicht wird ja auch so alles wieder gut? Wunder gibt es immer wieder…oder war das nur ein phantasievoller Liedtext?

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lisa
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lisa

Wilhelm Hankel – Eurokrise und Finanzmafia

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Christoph Scherbaum
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Interessanter Link, aber zu hinterfragen ist dies auch…