Wenngleich die Dynamik der derzeit laufenden Abwärtsbewegung deutlich geringer ist, erinnert die aktuelle Entwicklung ein wenig an den Kursrutsch Anfang August. Mit dem gestrigen Donnerstag hat der DAX seine Verlustserie auf bis dato neun Handelstage in Folge geschraubt. Ende Juni/Anfang August „gelang“ dem deutschen Blue-Chip-Index sogar eine Serie mit elf Handelstagen hintereinander im roten Terrain.

Seitwärtsrange nach unten verlassen

Die richtungslose Seitwärtsbewegung zwischen gut 5.700 und rund 6.100 Punkten wurde zu Beginn dieser Woche beendet – mit einem Ausbruch nach unten. Der Fall unter das Zwischentief vom 10. November (5.722) leitete erwartungsgemäß eine weitere Abwärtsbewegung ein.

Keine Anzeichen für eine Erholung

Klare Signale für ein Ende der laufenden Abwärtsbewegung zeichnen sich bislang nicht ab. Trotz der Verlustserie befindet sich der DAX noch keineswegs in einer deutlich überverkauften Situation. Daher muss man damit rechnen, dass sich die negative Tendenz zunächst weiter fortsetzt.

Jahrestief rückt näher

Unterstützung könnte nun das Tief vom 19. August (5.345) bieten. Darunter droht ein weiterer Rutsch bis zu den Tiefs vom 6. September (5.150) und vom 4. Oktober (5.125). Unterhalb dieser Marke rücken bereits die runde 5.000er-Marke und das Jahrestief vom 12. September (4.966) in den Fokus.

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2 Kommentare auf "Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik"

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Johannes
Gast

Super Post, ich komme auf jeden fall regelmaessig

Georg
Gast

Erstaunliche Grafik. Ich glaube aber, dass das eine Rezession ausbleibt.