In der abgelaufenen Börsenwoche hat sich einmal mehr gezeigt, dass das Geschehen an den Finanzmärkten mehr von Entscheidungen von Politik und Notenbanken geprägt ist als von Fundamentaldaten. Völlig überraschend haben Bank of Canada, Bank of England, Bank of Japan, Europäische Zentralbank, Federal Reserve und Schweizerische Nationalbank in einer konzertierten Aktion die Geldschleusen weit geöffnet: Bestimmte Zinssätze zum Geldverleihen der Banken untereinander werden erheblich verbilligt. Bewältigt ist die weltweite Schuldenproblematik mit dieser Maßnahme nicht. Es wurde lediglich ein bisschen mehr Zeit erkauft, um eine Lösung zu finden…

Ein Gastkommentar von Christian Scheid. Er ist Chefredakteur von Zertifikate // Austria und freier Wirtschafts- und Finanzjournalist. Er schreibt für mehrere österreichische und deutsche Fachmagazine und -zeitungen.

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Erhan
Erhan
8 Jahre zuvor

Schoener Blog, gefaellt mir sehr. Auch tolle Themen.