Die Anleger schwanken weiterhin zwischen Hoffnung und Pessimismus. Mit dem Rückschlag gestern wurden die Hoffnungen auf eine Jahresendrallye wieder deutlich gedämpft. Kurzfristig drohen aus charttechnischer Sicht weitere Abschläge.

Sprung über 6.100 Punkte misslungen

Der DAX hat den Sprung über die massive Widerstandszone bei gut 6.100 Punkten, an die er sich zum Ende der letzten Woche wieder herangearbeitet hatte, nicht geschafft. Am Montag kletterte der Index intraday zwar bis auf ein Hoch bei 6.170, konnte sich aber nicht über dieser zentralen Widerstandszone etablieren. Im weiteren Wochenverlauf fiel der DAX dann wieder deutlich zurück.

Charttechnik trübt sich wieder ein

Gestern kam der Index von seinen Tageshochs im Verlauf deutlich zurück, rutschte am Nachmittag klar unter die 6.000er-Marke und schloss in der Nähe seines Tagestiefs bei 5.874. Damit hat sich die kurzfristige Charttechnik wieder merklich eingetrübt.

Zentrale Haltezone zwischen 5.720 und 5.760

Für Unterstützung könnte nun noch die nach wie vor steigende 20-Tage-Linie (5.841) sorgen. Darunter droht ein weiterer Rückgang in den Bereich der massiven Haltezone zwischen 5.720 und 5.760. In dieser Region hatte der DAX im November gleich mehrere markante Tiefs hinterlassen. Wird auch diese Zone gebrochen, muss man damit rechnen, dass die Abwärtsdynamik weiter zunimmt.

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