Der kleine Ausverkauf am Dienstag blieb ohne Folgen. Der DAX hat sich schnell wieder berappelt. Gleichwohl scheint sich die aktuelle Konsolidierungsphase nun doch etwas länger hinzuziehen.

Haltezone bei 6.650 hat gehalten

Nachdem er in der vergangenen Woche erneut knapp unter der 7.000er-Marke abgedreht hatte, rutschte der DAX am Dienstag unter hohen Umsätzen deutlich und verzeichnete mit einem Abschlag von 3,4 Prozent den höchsten Tagesverlust im laufenden Jahr. Am Mittwoch fiel er im Tief bis auf 6.613 zurück, schloss mit 6.671 aber wieder über der wichtigen Haltezone bei 6.650. Der erfolgreiche Test dieser zentralen Unterstützung wurde gestern mit einem kräftigen Plus von 2,5 Prozent bestätigt.

20-Tage-Linie umgehend zurückerobert

Die 20-Tage-Linie, die bislang jeden Rücksetzer aufgehalten hatte, wurde mit dem Rückgang am Dienstag erstmals seit Ende Dezember klar unterboten. Gestern schloss der DAX mit 6.835 aber bereits wieder über dem Gleitenden Durchschnitt (6.814).

Konsolidierung dauert an

Schafft der DAX nun noch den Sprung über das Hoch der großen roten Kerze vom Dienstag (6.840), hellt sich die Lage weiter auf. In diesem Fall könnte schon in Kürze ein neuer Angriff auf 7.000 Punkte anstehen. Erst oberhalb der runden Marke schalten die Ampeln aber wieder auf grün für eine weitere Trendbewegung.

Die übergeordnete Charttechnik bleibt ohnehin positiv. Eine deutlichere Korrektur droht erst einem Fall unter das Tief vom Mittwoch bei 6.613. In diesem Fall ist ein weiterer Rückgang in Richtung des markanten Hochs vom Oktober letzten Jahres bei 6.431 wahrscheinlich.

Hinterlasse einen Kommentar

2 Kommentare auf "Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik"

avatar
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu:
trackback

DAX Ausblick: Der März wird schmerzhaft…

Die Börse will einfach nicht runter. Keine Krise, kein Schuldenschnitt und kein schlechtes Wetter kann die Stimmung der Anleger trüben. Der Markt scheint sich nicht nur von der Realität abgekoppelt zu haben, sondern auch von den Anlegern…

Mike
Gast

Mal sehen, ob wir die 6000 in Kürze nochmal von unten sehen!