Na ob das einmal gut geht? Europas größter Autobauer Volkswagen (WKN 766403) stellt im Hinblick auf sein Ziel im Jahr 2018 die Weltmarktführerschaft auf dem Automobilmarkt zu übernehmen, seine Führungsriege um. Etwa 30 Top-Manager werden dabei neue Aufgaben erhalten. Laut VW-Chef Martin Winterkorn bildet diese Maßnahme einen wichtigen Baustein zur Umsetzung der Strategie 2018. Die stärkere personelle Vernetzung soll vor allem dem starken Wachstum Rechnung tragen.

Eine besondere Bedeutung kommt bei dieser Umbildung dem neu geschaffenen Vorstandsressort „China“ zu, das die Wichtigkeit des weltweit größten Absatzmarktes nachhaltig untermauern soll. Immerhin konnte VW im Geschäftsjahr 2011 etwa 2,3 Mio. Fahrzeuge in China verkaufen. Außerdem lag der Beitrag des China-Geschäfts zum operativen Ergebnis bei 2,6 Mrd. Euro.

Ein weiterer wichtiger Baustein für den Erfolg von VW stellt das mittlerweile sehr wichtige Nutzfahrzeuggeschäft. Hierbei soll der bisherige Scania-Chef Leif Östling für eine noch schnellere Integration von MAN und Scania sorgen um entsprechende Synergieeffekte noch schneller realisieren zu können.

Anleger, die der Meinung sind, dass VW die richtigen Schritte unternommen hat um seinem Ziel der Weltmarktführerschaft im Automobilsektor im Jahr 2018 näher zu kommen, erhält die Aktie des Unternehmens auch aufgrund der jüngsten Gesamtmarktturbulenzen relativ günstig. Mit einem 2012er-KGV von 5,8 und einer Dividendenrendite von 3,1 Prozent sowie den Aussichten auf die zukünftige Nummer eins in der Automobilwelt zu setzen, dürfte das Papier kaum überbewertet sein.

Bildschirmfoto 2012-06-04 um 15.07.26.png

Quelle: comdirect

Da dürfte es auch helfen, dass die Tochter Audi gerade für den Monat Mai den Absatz in den USA deutlich gesteigert hat. Mit 11.503 verkauften Fahrzeugen konnte Audi 10 Prozent mehr Fahrzeuge absetzen als im gleichen Vorjahresmonat und gleichzeitig auch den höchsten Mai-Wert in den USA erzielen.

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[…] auch im DAX gab es interessantes zu berichten. Bei Volkswagen sorgt seit dem Wochenende das große Stühlerücken in der Unternehmensführung für Furore. Bei […]

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[…] Sorge beobachten. Zumal VW auch auf dem Wachstumsmarkt Nummer eins: China weiter wächst. Das Ziel Weltmarktführerschaft hat VW damit weiter direkt vor Augen. Hauptvorteil der “Fusion” ist aber nicht nur die […]