Bildquelle: Pressefoto Zurich Insurance Group

Nicht nur die deutschen Lebensversicherer haben derzeit mit dem niedrigen Zinsniveau zu kämpfen, für das die Notenbanken gesorgt haben, sondern auch die schweizerische Zurich Insurance Group (WKN 579919) hatte im dritten Quartal so ihre liebe Müh und Not mit den Niedrigzinsen.

Zwischen Juli und September ging es beim Überschuss im Vergleich zum Vorjahresquartal um 62 Prozent auf 477 Mio. US-Dollar nach unten. Der Rückgang fiel damit stärker aus als von Experten erwartet. Diese hatten zuvor einen Gewinn von 694 Mio. US-Dollar prognostiziert. Auch auf Sicht von neun Monaten wurde ein Rückgang verbucht. Der Reingewinn nach Steuern belief sich auf 2,70 Mrd. US-Dollar, im Vergleich zu 3,21 Mrd. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Bruttoprämien und Policengebühren im Schadenversicherungsgeschäft beliefen sich nach drei Quartalen auf 27,31 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 1 Prozent. Der Schaden-Kosten-Satz lag bei 97,6 Prozent (Vorjahr: 98,8 Prozent). Die Gesamteinnahmen der Gruppe erhöhten sich um 6 Prozent auf 53,97 Mrd. US-Dollar.

Als Reaktion auf die enttäuschenden Ergebnisse schickten die Anleger die Aktie des Versicherers am Donnerstagnachmittag um rund 4 Prozent in die Tiefe. Trotz des Rückgangs durften sich die Aktionäre im bisherigen Jahresverlauf allerdings über ein Kursplus von rund 10 Prozent freuen. Mit einem 2013er-KGV von 8,3 und einer Dividendenrendite von 7,4 Prozent bleibt das Papier zudem sehr attraktiv bewertet.

Bildquelle: Pressefoto Zurich Insurance Group

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