Auch zum Wochenschluss können die Börsianer nicht von der 5.000er Marke lassen. Nach den Abschlägen gestern versucht man es heute mal wieder mit Optimismus. Die Amerikaner immer als Vorbild. Dort wird die drohende Insolvenz (angeblich am 1. Juni, als am Montag) eher ruhig aufgenommen. Von daher sagt man sich auch in Frankfurt: „Ruhig Blut“.

Während die Unternehmenszahlen heute eher eine untergeordnete Rolle spielen dürften, richtet sich der Blick mal wieder auf die Konjunkturdaten. In Europa wird mit Spannung die Vorausschätzung der Inflation in der Eurozone für Mai erwartet. Am Nachmittag folgen dann die US-BIP-Daten zum ersten Quartal sowie die Chicagoer Einkaufsmanagerindex für Mai sowie der Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan für Mai.

Nochmal ein kurzer Blick auf die Sorgenkinder: Bei Opel wird wohl vor der Insolvenz der Mutter GM nichts relevantes mehr geschehen. Die Berliner Gipfel sind eher Alibi-Veranstaltungen. Bei Karstadt/Arcandor ist wohl ein neuer Eigenkapitalgeber aufgetaucht. Von daher gilt auch hier: abwarten und Tee trinken.

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