Was wurde die deutsche Energiebranchen im vergangene Jahr nicht gebeutelt. Bei den Solarwerten kam eine Hiobsbotschaft, sprich Pleite nach der anderen. Bei den klassischen Versorgern herrscht vor allem aufgrund der Energiewende ein Heulen und Zähne klappen vor. Fast hatte es den Anschein, dass es nur Verlierer gibt. Aber mit der Zeit wird das Bild doch klarer und so sollte man nicht alles schwarz sehen. So oder so: Energie wird auch in 2013 und darüber hinaus eines der wichtigsten Anlegerthemen sein, keine Frage. Wer aber als Anleger auf die „richtigen“ Aktien setzen möchte – der hat es schwer.

Beginnen wir mit Solarworld (WKN 510840), dem einstigen Marktführer und TecDAX-Star: War die Aktie Mitte des Jahres auf dem besten Weg zum Pennystock zu verkommen, scheint nun die Talsohle überschritten zu sein. Im dritten Quartal stieg die Absatzmenge von Modulen und Bausätzen auf 431 MW und zugleich wurden die Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ausgeweitet. Negative Meldungen gab es dagegen noch von der Zahlenfront: Der Konzernumsatz fiel aufgrund des anhaltenden Preisdrucks auf 468,9 Mio. Euro und damit uner das Vorjahresniveau. Daneben war das operative Ergebnis bei -189,6 Mio. Euro klar negativ. Und doch konnte die Aktie zuletzt wieder zulegen, wie der Chart zeigt. Immerhin das Momentum und der GD38 sind positiv. Die mittel- und langfristigen Indikatoren (noch) nicht. Eine Spekulation auf Solarworld? Warum nicht! „Totgesagte leben bekanntlich länger“.


Quelle: boerse.de

Das gleiche gilt für E.ON und RWE: Vergessen wir einmal die Charttechnik und haben im Hinterkopf – es sind DAX-Werte, deutsche Blue-Chips. Geben wir Ihnen mit kleinen Positionen im Depot eine Chance! Vor allem E.ON hat gegenüber RWE noch deutliches Nachholpotenzial, wie der Chart zeigt.


Quelle: boerse.de

Wichtigstes Argument hierfür ist neben der Dividende, die nach wie vor attraktive 6 Prozent Rendite bietet, die solide Bodenbildung der E.ON-Aktie bei 14 Euro. 2013 könnte also wieder das Jahr des Versorgertitels werden.

Weitere Aktien 2013

P.S. Kurzfristtrader, die vor allem auf schnelle Kursgewinne aus sind, sollten auch immer mal ihre Broker-Anbindung hinterfragen – am besten mal bei brokerdeal.de* vorbeischauen und sich die aktuellen Angebote ansehen.

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[…] geht – leider! Die Hoffnung auf einen (raschen) Turnaround, die wir auch in der Serie Aktien 2013 vertreten haben, hat auf jedenfall durch die jüngste Performance stark […]

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