Tja, wie nicht anders zu erwarten kommen auch in dieser Woche von der Konjunkturfront keine guten Meldungen. Diesmal sind es die Exportzahlen. Laut Statistischem Bundesamt waren die deutschen Ausfuhren im April 2009 um 28,7 Prozent und die Einfuhren um 22,9 Prozent niedriger als im April 2008. Kalender- und saisonbereinigt gingen die Ausfuhren gegenüber März 2009 um 4,8 Prozent und die Einfuhren um 5,8 Prozent zurück.

Damit bekommen die jüngst von EZB und Bundesbank gesenkten Wirtschaftsprognosen neue handfeste Nahrung. Zwar mehren sich inzwischen auch die Stimmen, die eine Talsohle sehen, wie etwa Axel Nitschke, Außenhandelschef beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Er rechnet trotz des Rekordeinbruchs mit einer baldigen Stabilisierung der Exporte. „Sie werden sich in den kommenden Wochen und Monaten fangen“, sagte er gegenüber dem Handelsblatt. Die Börse reagiert jedenfalls mehr als verhalten auf die aktuellen Daten.

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