Beim Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Drägerwerk (WKN 555063) lief es im vergangenen Jahr besser als erwartet. Dabei konnte das Unternehmen insbesondere im Jahresendgeschäft von einer überraschend guten Entwicklung in den besonders profitablen Geschäftsfeldern profitieren. Zudem lag der Anteil der Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten im Verhältnis zum Umsatz unter dem Vorjahresniveau.

Laut vorläufigen Ergebnissen wurde die EBIT-Marge mit 9,7 Prozent angegeben, nach 9,5 Prozent im Vorjahr. Zuvor hatte das Unternehmen einen Wert zwischen 8,0 bis 9,5 Prozent in Aussicht gestellt. 2012 hat Dräger Umsatzerlöse von 2,4 Mrd. Euro erzielt. Dies sind 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Auftragseingang verzeichnete das Unternehmen ein Wachstum um etwa 4,8 Prozent auf gut 2,4 Mrd. Euro. Bereinigt um Währungseinflüsse lag das Umsatzwachstum bei etwa 2,6 Prozent und das Wachstum im Auftragseingang bei ca. 2,2 Prozent.
Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet Dräger ein um Währungseinflüsse bereinigtes Umsatzwachstum in etwa auf dem Niveau von 2012. Die EBIT-Marge wird im Bereich von 8,0 bis 10,0 Prozent erwartet.


Quelle: boerse.de

Mit den positiven Ergebnissen für 2012 und den ordentlichen Aussichten für 2013, könnte auch die im TecDAX notierte Aktie von Dräger neuen Schwung erhalten, nachdem das Papier zum Ende des Jahres 2012 einen Sprung von 15 Prozent nach oben gemacht hat. Charttechnisch stehen die Zeichen ebenfalls klar auf grün, nachdem alle wichtigen GD überwunden wurden.

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