Der für die Anleger unbefriedigende Ausgang der Wahlen in Italien sorgte in dieser Woche für eine turbulente Achterbahnfahrt beim DAX. Unter dem Strich ist aus charttechnischer Sicht jedoch nicht viel passiert. Die Seitwärtsbewegung hat weiter Bestand.

Angriff auf das Jahreshoch gescheitert

Die ersten Ergebnisse aus Rom sorgten zum Wochenauftakt zunächst für Euphorie auf dem Parkett. Der DAX nähert sich zeitweise bis auf wenige Punkte seinem Jahreshoch von Ende Januar (7.872), womit die in der vergangenen Woche skizzierte Schulter-Kopf-Schulter-Formation bereits erledigt war. Nach dem Patt in Italien ging es am nächsten Tag mit den Kursen aber schon wieder in den Keller.

20-Tage-Linie wieder überwunden

Im Tief fiel der DAX zur Wochenmitte bis auf 7.566, drehte von hier aus aber nach oben und schloss deutlich erholt. Der Bereich um 7.565 erwies sich – wie schon in der Vorwoche – als solide Haltezone. Gestern konnte der Index an seine Vortagesgewinne anknüpfen und bei 7.742 schließen. Mit einem Gap zur Eröffnung wurde die 20-Tage-Linie (7.667) wieder klar übersprungen.

Seitwärtsbewegung dauert weiter an

Kurzfristig zeigt die Richtung damit – trotz der jüngsten Turbulenzen – bereits wieder nach oben. Die Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen dauert jedoch unverändert an. Widerstand bieten das Hoch von Anfang Januar (7.790) und das obere Bollinger-Band (7.803). Darüber rückt wieder das Jahreshoch (7.872) in Reichweite. Ein Ende des richtungslosen Geplänkels ist aber erst bei einem nachhaltigen Ausbruch über diese Marke zu erwarten.

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