Bildquelle: Pressefoto BASF

Der weltweit größte Chemiekonzern BASF (WKN BASF11) steht bei den Analysten hinsichtlich Kurspotenzial nicht mehr ganz so hoch im Kurs, wie noch zu Jahresbeginn. Heute machte Morgan Stanley deutlich, dass man die Aktie zwar weiterhin schätzt („Overweight“), aber das Kurspotenzial nicht mehr ganz so hoch einschätzt. Daher wurde das Kursziel von 85 auf 80 Euro gesenkt. Auslöser sind vor allem veränderte Gewinnerwartungen aufgrund veränderter Rechnungslegung wie etwa für Pensionsverpflichtungen.

Gleichzeitig hoben die Analysten aber auch hervor, dass die Gewinne von BASF robuster seien, als bei anderen traditionellen Chemiekonzernen. Diese Einschätzung teilen wird. BASF ist und bleibt für uns eine „Opa-kauft-für-Enkel“-Aktie. Kurzfristige Kursausschläge nach oben oder unten stören dabei nicht.

Charttechnisch ist zumindest langfristig alles noch in Butter. Kurzfristig dürften Konjunktursorgen die Aktie zwar vor einer schnellen Erholung in Richtung 70/75 Euro abhalten, aber ein Abrutschen in Richtung 60 Euro ist ebenfalls nicht in Sicht. Angesichts des jüngsten Kursrückgangs besteht bei der Aktie nun eher wieder die Möglichkeit auf dem Niveau vom letzten Herbst einzusteigen. Fundamental ist die Aktie mit einem 2013er KGV von 11 günstig bewertet. Auch die Dividendenrendite von 3,7 Prozent ist für einen soliden DAX-Titel nicht zu verachten.

Bildquelle: Pressefoto BASF

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