Bildquelle: Pressefoto Commerzbank AG

Wer sich als Aktionär der Commerzbank (WKN 803200) heute nach Frankfurt zur vorgezogenen Hauptversammlung der zweitgrößten Bank Deutschlands aufgemacht hat, konnte von vornherein keine besonders spaßige Veranstaltung erwarten. Commerzbank-Chef Martin Blessing musste sogleich verkünden, dass das Institut im ersten Quartal aller Voraussicht nach einen Verlust erlitten hat.

Schuld ist die notwendig gewordene Umstrukturierung des Geldhauses. Dabei wurden unter anderem die hohen Belastungen aus dem geplanten Stellenabbau als Grund für den Verlust angegeben. Das Institut sei zwar im operativen Geschäft „solide“ ins Jahr gestartet, sagte Blessing bei der Hauptversammlung. Allerdings verbuche die Bank knapp 500 Mio. Euro Kosten für den Konzernumbau, so dass unter dem Strich rote Zahlen stehen dürften. Die Quartalsergebnisse sollen am 7. Mai vorgelegt werden.

Blessing betonte, dass auch 2013 wegen der ungelösten Schuldenkrise kein einfaches Jahr werde. „Die Ergebnissituation der gesamten Branche wird herausfordernd bleiben.“ Eine konkrete Prognose blieb der Commerzbank-Chef erneut schuldig. Das Jahr werde stark vom geplanten Konzernumbau geprägt sein. Dieser soll sich ab 2014 auszahlen. Ab dann soll es besser laufen, versprach Blessing.

Bildquelle: Pressefoto Commerzbank

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Andreas Teufl
Gast

Kann man nur hoffen, dass sich die Kosten für den Konzernumbau irgendwann einmal bezhalt machen.

mstrl
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mstrl

Die 500 Million sollen ja vermehrt wegen dem Stellenabbau fliessen, also die ersten Beiden Kandidaten die man entlassen sollte sind definitiv Blessing und Müller. Da wäre das Geld auch gut angebracht, weg mit den unfähigen und die fähigen bleiben.

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[…] anschauen – vorausgesetzt man ist Kummer gewohnt. Zumal auch der Blick in die Zukunft eher rote Zahlen erwarten […]