Bildquelle: Pressefoto Amazon.de

Die im Internet gekauften Produkte sollen immer schneller zu den Kunden gebracht werden. Aus diesem Grund pfeift der weltgrößte Online-Händler Amazon (WKN 906866) auch weiterhin auf Gewinne und investiert stattdessen in neue Versandzentren. So lange Amazon jedoch so stark wachsen kann wie im ersten Quartal, scheinen die Anleger am Aktienmarkt über die anhaltend schwachen Margen hinwegsehen zu können. Allerdings lieferten die jüngsten Quartalszahlen auch einen Hinweis darauf, dass sich die Situation auf der Ergebnisseite bei Amazon allmählich verbessern könnte.

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Da macht es dann auch wenig aus, dass Amazon zwischen Januar und März einen deutlichen Gewinnrückgang im Vergleich zum Vorjahresquartal verbuchen musste und für das zweite Quartal sogar von einem Nettoverlust ausgeht. Im ersten Quartal erzielte Amazon noch einen Nettogewinn von 82 Mio. US-Dollar bzw. 18 Cents je Aktie. Dies waren 37 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wenigstens konnte Amazon damit die Analystenerwartungen schlagen. Diese hatten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 9 Cents gerechnet. Der Umsatz wurde um 22 Prozent auf 16,07 Mrd. US-Dollar nach oben geschraubt. Die Erlöse blieben damit jedoch leicht unter den Markterwartungen von 16,16 Mrd. US-Dollar.

Auch wenn die Umsatzerlöse für das erste Quartal etwas unter den Erwartungen geblieben sind und die Prognose für das laufende zweite Geschäftsquartal als vorsichtig zu bezeichnen ist, gibt es die Hoffnung, dass Amazon langsam profitabler werden könnte. Die Bruttomarge konnte von 24,0 Prozent im Vorjahr auf 26,6 gesteigert werden und lag damit sogar über den Analystenschätzungen.

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Für das zweite Quartal erwartet Amazon Umsatzerlöse zwischen 14,5 und 16,2 Mrd. US-Dollar, was einem Wachstum von 13 bis 26 Prozent entsprechen würde. Am Markt wird im Schnitt mit einem Wert von 15,94 Mrd. US-Dollar gerechnet. Operativ soll ein Wert zwischen minus 340 Mio. US-Dollar und plus 10 Mio. US-Dollar zu Buche stehen, gegenüber 107 Mio. US-Dollar Im Vorjahr und 181 Mio. US-Dollar im erste Quartal 2013.

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