Bildquelle: Pressefoto Deutsche Annington Immobilien SE

Dem Immobilienkonzern Deutsche Annington (WKN A1ML7J) ist am Donnerstag ein überraschend starkes Börsendebüt gelungen. Nach einem Ausgabepreis von 16,50 Euro lag der erste Preis bei 17,10 Euro. Zwischenzeitlich wurden sogar deutlich höhere Kurse erreicht. Dennoch sollten sich Privatanleger vorerst zurückhalten.

Im Gegensatz zum weniger erfolgreichen Kion-Börsengang notiert die Aktie der Deutschen Annington bislang deutlich über dem Emissionspreis, was zunächst einmal positiv erscheint. Dennoch sollte man sich dabei vor Augen führen, dass man ursprünglich die Aktien zu 18 bis 21 Euro an den Anleger bringen wollte und mangels Interesse den Börsengang erst absagte. In einem zweiten Schritt wurde dann doch noch der Börsengang zu einem gesenkten Preis durchgedrückt.

Generell sind deutsche Immobilientitel en Vogue. Aber blind kaufen sollte man hierbei nicht. Im Fall von Deutsche Annington sind die hohe Verschuldung und der Investitionsbedarf in die Bestandsemmobilien ein Problem. Dessen Lösung ist momentan aber nicht in Sicht. Insofern sollte man sich derzeit eher auf die bereits notierten Immobilientitel aus MDAX, SDAX oder auch aus dem österreichischen ATX stürzen. Sollte die Deutsche Annington die genannten Probleme jedoch lösen können, dürfte der Titel als Aktie des Branchenprimus durchaus interessant werden.

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