Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA

Trotz der Ergebnisschwäche bei der US-Tochter Fresenius Medical Care (WKN 578580) konnte der Gesundheitskonzern Fresenius (WKN 578560) im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz- und Gewinnanstieg verbuchen sowie die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr anheben.

Das bereinigte Konzernergebnis soll 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 11 bis 14 Prozent zulegen. Bisher hatte der DAX-Konzern ein Plus von 7 bis 12 in Aussicht gestellt. Die Umsatzerlöse sollen weiterhin um 7 bis 10 Prozent ansteigen. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres verbuchte Fresenius Umsatzerlöse von rund 10,0 Mrd. Euro. Dies waren 8 Prozent (währungsbereinigt: 9 Prozent) mehr als vor einem Jahr.

Das Konzernergebnis stieg um 11 Prozent (währungsbereinigt: 12 Prozent) auf 482 Mio. Euro. Allerdings blieb das bereinigte operative Ergebnis EBIT mit 1,4 Mrd. Euro unter den Markterwartungen. Zudem ging es bei der EBIT-Marge aufgrund der Ergebnisschwäche bei FMC von 15,6 Prozent im Vorjahr auf 14,5 Prozent nach unten. Dagegen konnte im zweiten Quartal eine Verbesserung festgestellt werden. Die Marge konnte sich auf 14,8 Prozent erholen.

FMC hatte vor allem mit den Sparmaßnahmen der US-Regierung zu kämpfen. Zwar konnten die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent auf 7,1 Mrd. US-Dollar (umgerechnet 5,4 Mrd. Euro) gesteigert werden, allerdings fiel das EBIT um 5 Prozent auf 1,0 Mrd. US-Dollar. Das Konzernergebnis ging um 6 Prozent auf 488 Mio. US-Dollar zurück.

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