Bildquelle: Dialog Semiconductor

Aufgrund der Enttäuschung der Anleger über das zu teure „günstige“ iPhone 5C von Apple (WKN 865985) musste gestern Abend die Aktie des Apfelkonzerns deutliche Verluste hinnehmen. Damit war es jedoch nicht getan, denn die Papiere der Apple-Zulieferer wurden in diesen Sog hineingezogen – so auch die Titel des Halbleiterherstellers Dialog Semiconductor (WKN 927200), die am Mittwoch mit großem Abstand an das Ende des TecDAX rutschten.

Bildquelle: Pressefoto Dialog Semiconductor
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Weniger dramatisch sah man bei der Commerzbank (WKN CBK100) die Auswirkungen des zu teuer ausgefallenen iPhone 5C auf die Aktie von Dialog Semiconductor. Das Institut hat Dialog Semiconductor nach der Präsentation des „günstigen“ iPhone 5C auf „Buy“ mit einem Kursziel von 16 Euro belassen. Mit den neuen iPhones sei alles gut, aber der Preis für das 5c sei enttäuschend hoch, hieß es in einer Studie vom Mittwoch. Es sei unklar, welche Kundengruppen Apple damit erreichen wolle. Dies zerstöre zwar nicht den positiven Anlagehintergrund des für die Studie zuständigen Analysten für Dialog, dämpfe aber das Aufwärtspotenzial. Dialog gilt in der Branche als Chiplieferant für Apple, so die Analyse.

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Auch wenn Apple mit dem iPhone 5C, anders als von Analystenseite erwartet, den Kampf im niedrigen Preissegment für Smartphones vermeidet, profitiert Dialog auch weiterhin von den immer noch sehr hohen Abätzen der Apple-Produkte und des anhaltenden Wachstum bei den Computer-Handys und Tablets. Zudem sind die Schwaben gerade dabei, sich immer mehr von dem bisher größten Umsatzbringer zu lösen. Zu diesem Zweck übernimmt Dialog den US-Konkurrenten iWatt für 345 Mio. US-Dollar und verbreitert damit die Kundenbasis weit über Apple hinaus.

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[…] kann man wohl den Apple-Schock über das zu teure „günstige“ iPhone 5C nennen, was dazu geführt hat, dass die Aktie des […]