Bildquelle: Pressefoto Continental

Der Automobilzulieferer Continental (WKN 543900) muss sich mit der rund 1,4 Mrd. Euro teuren Übernahme des US-Gummi- und Kunststoffherstellers Veyance (Umsatz: 1,5 Mrd. Euro) noch gedulden. Dies berichtet das Hamburger Wirtschaftsmagazin BILANZ in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Zwar hättem die Kartellbehörden in Deutschland, England und China den Kauf genehmigt. Aber die Zusage aus den USA stehe noch aus: Die Industriesparte Conti Tech und Veyance gemeinsam nähmen in Nordamerika eine marktbeherrschende Stellung ein, so die Position der Amerikaner. Der deutsche Autozulieferer und Reifenhersteller Continental kommt laut BILANZ demnach nicht umhin, einen Teil abzustoßen: Für die Luftfeder-Sparte von Veyance, eine Abteilung, die 60 Mio. Euro umsetzt, sucht das Unternehmen bereits einen Käufer. Das dürfte kein großes Problem sein, so BILANZ. Interessenten hätten sich bereits gemeldet. Continental will sich dazu nicht äußern.

Text: BILANZ/ots und markteinblicke.de / Bildquelle: Pressefoto Continental

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