Bildquelle: Pressefoto Commerzbank AG

Wenn es um Rechtsrisiken ging, stand bisher unter den deutschen Vorzeigebanken eher der Branchenprimus Deutsche Bank (WKN 514000) im Fokus. Doch auch bei der Commerzbank (WKN CBK100) liegen einige Leichen im Keller und verhindern damit eine Erholung der Aktie.

Laut eines „Financial Times“-Berichts könnte die Commerzbank nun dazu verdonnert werden, mehr als 1 Mrd. US-Dollar und damit mehr als die zuletzt gehandelten 600 bis 800 Mio. US-Dollar für die Beilegung der Rechtsstreitigkeiten mit den US-Behörden hinzublättern. Der Grund sei die Zusammenlegung eines Falls in Bezug auf die Missachtung von US-Sanktionen gegen den Iran und eines Falles, in dem es um mutmaßliche Verstöße gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze geht. Gleichzeitig käme es der Commerzbank zugute, dass so zwei Fälle auf einmal abgehakt werden könnten.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Trotzdem sehen Investoren darin am Freitag keinen Grund zum Jubeln. Allerdings wäre es auch gut weitere Risiken abzubauen, nachdem sich zuletzt bereits schneller als gedacht von fauler Krediten trennen konnte. Auf diese Weise würde endlich der Blick auf die jüngsten Fortschritte im operativen Geschäft gelenkt werden können. Wer daher gehebelt auf steigende Kurse der Commerzbank-Aktie setzen möchte, könnte einen Blick auf das Hebelprodukt mit der WKN DZP1BT werfen.

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[…] neue Risiken, die auf Deutschlands zweitgrößte Privatbank zukommen. Und die könnten bei der Commerzbank recht teuer werden und damit eine nachhaltige Erholung beim Aktienkurs verhindern, schreiben die […]

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[…] liegen einige Leichen im Keller und verhindern damit eine Erholung der Aktie. Unsere Einschätzung hier. Während sich am Freitag der Gesamtmarkt sehr schwach zeigt, wird der SAP-Aktie (WKN 716460) in […]