Bildquelle: Pressefoto Novartis

Die ganze Welt redet über negative Auswirkungen des starken Franken für die Unternehmen aus der Schweiz. Doch den, gemessen am Umsatz, weltgrößten Pharmakonzern Novartis (WKN 904278) scheinen die Währungsturbulenzen nicht sonderlich aus der Bahn werfen zu können.

Natürlich rechnen auch die Basler damit, dass 2015 Wechselkurseffekte die Umsätze und Gewinne, ähnlich wie es schon im Schlussquartal 2014 der Fall war, belasten dürften. Allerdings bieten sich mit einer Vielzahl an vielversprechenden neuen Produkten, dem Konzernumbau, dem Erfolg in den Schwellenländern und den weiteren Sparmaßnahmen genügend Argumente, warum die Novartis-Aktie auch in der Schweizer Währung gerechnet zu ihrer jüngsten Rekordjagd zurückfinden sollte. Diese wurde unterbrochen als die Schweizerische Nationalbank beschlossen hatte, die Euro-Kopplung des Franken aufzugeben.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Ganz nebenbei überzeugt Novartis auch als fleißiger Dividendenzahler, während die Bewertung angesichts eines 17er-KGV immer noch moderat daherkommt. Schließlich bleibt auch noch die Beteiligung von rund einem Drittel an den Inhaberaktien des ebenfalls sehr erfolgreichen Basler Nachbarn Roche (WKN 855167). Wer gehebelt auf steigende Kurse der Novartis-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DX83G6 ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto Novartis

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