Bildquelle: markteinblicke.de

Dass die Hauptversammlung der Deutschen Bank (WKN 514000) keine Spaßveranstaltung werden würde, war schon vorher klar. Schließlich liegen Anspruch und Wirklichkeit des deutschen Branchenführers sehr weit auseinander. Am Aktienkurs lässt sich das besonders gut ablesen. Seit rund drei Jahren bewegt sich dieser trotz einiger Ausbruchsversuche kaum von der Stelle.

Schon vor der heutigen Hauptversammlung hatte man die Aufgaben im Vorstand neu verteilt. Dabei soll ganz besonders Co-Vorstandschef Anshu Jain beim Konzernumbau vorangehen, nachdem man schon vor rund einem Monat beschlossen hatte, die Beteiligung an der Postbank zu reduzieren. Später kann es dann noch einen Komplettverkauf oder einen Börsengang geben. Allerdings ist und bleibt die Postbank nur eine der vielen Baustellen, die die Deutsche Bank angehen muss. Und dabei hat man sich auch keinen radikalen Schritt, wie die Abspaltung des gesamten Privatkundengeschäfts, zugetraut.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Wenn man dann auch noch die vielen Rechtsstreitigkeiten oder das schärfere Regulierungsumfeld für Banken bedenkt, sieht es nicht so aus, als würde die Aktie der Deutschen Bank einen erfolgreichen Ausbruchsversuch bewerkstelligen können. Zumindest bleibt die Aktie mit einem 2016er-KGV von unter 10 günstig. Nur sind andere europäische Bankenwerte ebenfalls günstig, während einigen Konkurrenten die Aufarbeitung der Finanzkrise besser gelungen ist. Wer gehebelt auf steigende Kurse der Deutsche Bank-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG2JD3 ins Auge fassen.

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