Bildquelle: markteinblicke.de

Nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2014 hat adidas (WKN A1EWWW) genügend damit zu tun, wieder bessere Schlagzeilen zu fabrizieren. Der Jahresauftakt 2015 und die neue Strategie wurden am Markt schon einmal positiv aufgenommen. Doch der Korruptionsskandal in der FIFA könnte die jüngsten Bemühungen zunichtemachen, vor allem, da nun selbst einige ganz radikale Forderungen auf den Tisch kommen.

So richtig vorstellen kann ich mir das noch nicht, dass eine Fußballweltmeisterschaft stattfindet und die Herzogenauracher kein offizieller Partner sein sollen. Doch genau das könnte passieren, wenn sich einige adidas-Aktionäre mit ihren Forderungen nach einem Bruch mit dem Weltfußballverband durchsetzen sollten. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sagte zum Beispiel Hans-Martin Buhlmann, Vorsitzender der Vereinigung Institutioneller Privatanleger (VIP), dass adidas jetzt prüfen müsse, ob der FIFA-Vertrag zu kündigen sei, um so Druck für eine Neuorganisation des Verbandes aufzubauen.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Allerdings könnte ein Ende der Zusammenarbeit mit der FIFA für adidas teuer werden. Während adidas-Konkurrent Nike (WKN 866993) selbst im Fußball-Geschäft immer stärker wird, wird man beim DAX-Konzern seine Position wohl kaum mit einem Ende der offiziellen FIFA-Partnerschaft zusätzlich schwächen wollen. Aus diesem Grund wird das Management darauf hoffen, dass sich die FIFA auch ohne den extremen Druck der Sponsoren reformieren kann. So lange die Ermittlungen gegen hochrangige Funktionäre weitergehen und die Forderungen der Aktionäre nach einer Kündigung des FIFA-Vertrags lauter werden, dürfte jedoch auch der Kurs der adidas-Aktie darunter leiden. Wer gehebelt auf steigende Kurse der adidas-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DT5C5E ins Auge fassen.

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[…] Fresenius (WKN 578560). Außerdem schauen Anleger auf adidas (WKN A1EWWW) und die Auswirkungen des FIFA-Korruptionsskandals. Zudem sind Wacker Chemie (WKN WCH888) und der Börsengang von Siltronic (WKN WAF300) von […]

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[…] Zukunft ganz schön anstrengen muss, um wenigstens im Fußball die Marktführung zu behalten. Ein FIFA-Skandal und Forderungen nach einem Ende der offiziellen Zusammenarbeit mit dem Weltfußballverband können […]

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[…] hatte das auch mit der allgemeinen Marktschwäche infolge der Griechenland-Krise zu tun. Der FIFA-Skandal dürfte die adidas-Aktie jedoch selbst bei wieder verbesserter Marktlage bremsen. Schließlich geht […]

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[…] der Griechenland-Krise hat auch der FIFA-Skandal dem adidas-Aktienkurs nicht gerade geholfen. Zudem bleibt die Marktsituation in Russland schwierig. […]