Bildquelle: Pressefoto BMW AG

Sorgen vor einer Abschwächung des chinesischen Automarktes, die wachsende Konkurrenz durch Mercedes-Benz und eine nicht mehr ganz so beeindruckende Performance auf der Ergebnisseite haben zuletzt für eine Schwächephase bei der BMW-Aktie (WKN 519000) gesorgt. Allerdings dürfte das Papier zu hart abgestraft worden sein, so dass sich vor allem für langfristig orientierte Anleger eine Einstiegsgelegenheit ergeben haben dürfte.

Dieser Ansicht ist man zum Beispiel bei den Analysten bei Barclays. Sie haben das Rating für die BMW-Aktie deshalb von „Equal Weight“ auf „Overweight“ geändert. Beim Kursziel ging es um 7,00 Euro auf nun 118,00 Euro nach oben. Auf Analystenseite ist man der Ansicht, dass mit dem Kursrückgang um rund 30 Prozent gegenüber dem März-Hoch inzwischen selbst die schlimmsten möglichen Szenarien eingepreist seien.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

BMW konnte im zweiten Quartal 2015 einmal mehr bei den Absätzen und ganz besonders beim Umsatz zulegen, allerdings lief es vor allem auf der Ergebnisseite nicht mehr ganz so rund wie man es zuletzt von den Bayern gewohnt war. Schuld war unter anderem ein verstärkter Preiskampf in China. Allerdings wurden die Jahresziele bestätigt, während man die weltweite Nummer eins unter den Premium-Autoherstellern nicht zu früh abschreiben sollte. Wer gehebelt auf steigende Kurse der BMW-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG1NAP ins Auge fassen.

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[Börsenblogger] BMW: Bloß nicht abschreiben!
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