Bildquelle: Pressefoto Rosenbauer

Rosenbauer (WKN 892502) setzte den Aufwärtstrend des Jahresauftaktviertels auch im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fort. In den sechs Monaten per Ende Juni erzielte der Feuerwehrausrüster einen Umsatz von 416,9 Mio. Euro. Das bedeutet ein außergewöhnlich starkes Plus von 14 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Denn das erste Halbjahr fällt normalerweise schwächer aus. Die stärksten Zuwächse hat Rosenbauer auf dem nordamerikanischen Kontinent und im arabischen Raum verzeichnet. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verzeichnete der Konzern ein Plus von zehn Prozent auf 21,9 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2015 erwartet Rosenbauer bei Umsatz und operativem Gewinn einen Anstieg um jeweils bis zu zehn Prozent.

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) reagierten auf die Vorlage der Zahlen mit der Bestätigung der „Halten“-Empfehlung für die Aktie. Das Kursziel liegt bei 82 Euro und damit knapp 14 Prozent über der aktuellen Notiz. Die Umsatz- und Ergebniswerte lagen im Rahmen der Erwartungen der Analysten. Allerdings hoben sie den starken Auftragseingang hervor. Der Anstieg bei den Orders um 16 Prozent auf 346 Mio. Euro sei umso beeindruckender, da in der Vergleichsperiode des Vorjahres ein 150 Mio. Euro schwerer Auftrag aus Saudi-Arabien eingebucht war. Insgesamt hat Rosenbauer zum Halbjahr Orders im Volumen von 835,7 Mio. Euro in den Büchern stehen.

Chart: Guidants
Chart: Guidants

Sollte der Kurs der Rosenbauer-Aktie das Kursziel der Analysten erreichen, ist mit einem Turbo Long-Zertifikat (ISIN AT0000A1BFN8) der RCB ein Gewinn von fast 70 Prozent drin. Denn das Papier hebelt Kurszuwächse der Rosenbauer-Papiere mit dem Faktor fünf. Der Knock-Out-Level von 59,95 Euro liegt knapp 18 Prozent von der aktuellen Notiz entfernt. So tief notierte die Rosenbauer-Aktie seit Herbst 2014 nicht mehr.

Einen attraktiven Seitwärtsertrag von 8,9 Prozent verspricht ein Discount-Zertifikat (ISIN AT0000A1C2N0) von der RCB. Das Papier wird im Juli 2016 zu 71 Euro zurückgezahlt, wenn die Aktie dann mindestens auf diesem Niveau notiert. Im Vergleich zum aktuellen Aktienkurs darf der Titel also sogar ganz leicht fallen, ohne den Maximalertrag in Gefahr zu bringen.

Ein Beitrag von Christian Scheid. Er ist Chefredakteur von Zertifikate // Austria und freier Wirtschafts- und Finanzjournalist. Er schreibt für mehrere österreichische und deutsche Fachmagazine und -zeitungen. Sein Gratis-Newsletter ZERTIFIKATE // AUSTRIA ist mehr als lesenswert. Hier geht es zur Anmeldung.

Bildquelle: Pressefoto Rosenbauer

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