Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Während Volkswagen (WKN 766403) im Zuge des Abgas-Skandals nun Leiharbeiterstellen streichen könnte, hat sich zumindest der Aktienkurs beim DAX-Unternehmen nach dem ersten Sturm ein wenig beruhigt. Aktuell steht der Kampf um die 100-Euro-Marke im Fokus. Allerdings dürfte der Markt die negativen Folgen des Skandals für die Wolfsburger überbewerten.

Dieser Ansicht sind zum Beispiel die Analysten bei Bernstein Research. Daher haben sie zwar das Kursziel für die VW-Aktie von 200,00 auf 160,00 Euro nach unten gefahren, dafür bleibt es jedoch bei der „Outperform“-Einstufung. Auf Analystenseite ist man der Ansicht, dass Fahrzeugnachfrage in Europa und China sowie die langfristige Ertragskraft von VW durch den Skandal keinen nachhaltigen Rückschlag erleiden würden.

Quelle: Guidants
Quelle: Guidants

Beim aktuellen Kurs ist es nicht schwer den Eindruck zu gewinnen, dass die VW-Aktie unterbewertet ist. Allerdings sind noch so viele Fragen offen, dass sich Investoren trotzdem erst einmal weiter mit neuen Engagements zurückhalten dürften. Anleger, die trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der VW-Aktie setzen möchten, könnten das Produkt mit der WKN DG2CUH ins Auge fassen. VW-Shorties könnten derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN DG7LUC setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

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4 Kommentare auf "Volkswagen: Völlig übertrieben"

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[Börsenblogger] Volkswagen: Völlig übertrieben
mario
Gast

Das wird für VW teuer!!
Für VW sind die USA ein teures Pflaster zwischen 50-100 Mrd.$.
Rückerstattung der Abfallprämien!
8,5 Mio Fahrzeugrückrufe!
Weltweit 1000 Klagen !

Bisheer ca. 46 Mrd Cash und 210 Mrd Verbindlichkeiten
Aktienanzahl gesamt 475 Mio
Wo ist da die übertreibung !!!!

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[…] Die Topwerte im DAX sind Deutsche Bank (WKN 514000), Commerzbank (WKN CBK100) und Lufthansa (WKN 823212). Im Fall der Deutschen Bank kommt die neue Unternehmensstrategie am Markt heute besonders gut an. Anleger schauen aber auch auf Volkswagen (WKN 766403) und die möglichen finanziellen Auswirkungen des Abgas-Skandals. […]

Nero
Gast

Ich würde sagen es ist völlig übertrieben und unangemessen.