Bildquelle: markteinblicke.de

Nur wenige Tage liegen zwischen der Ankündigung der Deutschen Bank (WKN 514000), die Dividenden für 2015 und 2016 zu streichen sowie der Nachricht, dass die Commerzbank (WKN CBK100) nach einer langen Unterbrechung bei den Ausschüttungen für das laufende Geschäftsjahr 20 Cent je Aktie zahlen will. Allerdings kommt auch bei der Commerzbank die Erholung nicht mit Hochgeschwindigkeit voran.

Im dritten Quartal musste das Unternehmen sogar einen leichten Gewinnrückgang von 225 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 207 Mio. Euro ausweisen. Dafür kam das Institut beim Verkauf fauler Kredite zuletzt gut voran. Dabei wird zum Beispiel die Schiffsfinanzierung immer weiter nach unten gefahren. Erfreulich fiel zuletzt auch die Entwicklung in Bereichen wie dem Privatkundengeschäft aus. Ganz besonders stark wachsen konnte die Commerzbank zuletzt bei der Baufinanzierung.

Quelle: Guidants
Quelle: Guidants

Während sich die Commerzbank immer weiter aus der lang anhaltenden Krise arbeitet, kam das angekündigte Ausscheiden von Konzernchef Martin Blessing zum Oktober 2016 etwas überraschend. Er hatte sich zwar in den Krisenjahren nicht gerade mit Ruhm bekleckert und Investoren viele Kapitalerhöhungen und einen regelrecht eingebrochenen Aktienkurs eingebrockt. Gleichzeitig war er zuletzt auch an der Stabilisierung beteiligt. Anleger, die der Ansicht sind, dass die Coba ihre Erholung fortsetzen wird und sogar gehebelt auf steigende Kurse der Commerzbank-Aktie setzen möchten, könnten das Produkt mit der WKN DG1K8J ins Auge fassen.

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1 Kommentar auf "Commerzbank: Der ganz große Wurf ist es nicht"

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