Bildquelle: markteinblicke.de

Bei der Lufthansa (WKN 823212) blieb gar keine Zeit, sich über das überraschend gute dritte Quartal und die angehobene Gewinnprognose zu freuen. Stattdessen beherrschen bei der Kranich-Airline wieder einmal Streiks die Nachrichtenlage. Ein Grund, warum die Lufthansa-Aktie am Montag zu den größten DAX-Verlierern gehörte und noch längere Zeit nicht wie erhofft abheben dürfte.

Nach den Piloten sind nun die Flugbegleiter an der Reihe, den Flugbetrieb stillzulegen. Dabei läuft der aktuelle Tarifstreit mit der Gewerkschaft Ufo und dem Kabinenpersonal eine ganze Weile. Ähnlich wie bei den Piloten muss sich die Lufthansa eine Kostenstruktur verpassen, die im Wettbewerb besteht. Um dieses Ziel zu erreichen, zeigt sich das Management immer wieder von Streiks unbeeindruckt.

Quelle: Guidants
Quelle: Guidants

Mit einem 2016er-KGV von knapp über fünf ist die Lufthansa-Aktie sehr günstig bewertet. Kurzfristig haben das starke Sommergeschäft und günstige Treibstoffe die Ergebnisse sowie den Aktienkurs beflügelt. Auf lange Sicht bleiben jedoch immer noch zu viele Fragezeichen. Anleger, die trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der Lufthansa-Aktie setzen möchten, könnten das Produkt mit der WKN DG2ALA ins Auge fassen.

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1 Kommentar auf "Lufthansa: Keine Zeit zum Feiern"

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[…] Die Topwerte im DAX sind Commerzbank (WKN CBK100), Continental (WKN 543900) und Linde (WKN 648300). Im Fokus des Anlegerinteresses steht heute ganz besonders die Commerzbank. Zwar kommt die Erholung des Instituts nur langsam voran. Dafür wird jedoch die erste Dividende seit Jahren gefeiert. Bei der Lufthansa (WKN 823212) sorgen Streiks wiederum für wenig Feierlaune. […]