Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Monatelang haben sich Anleger und Analysten den Kopf darüber zerbrochen, welche finanziellen Belastungen noch auf Volkswagen (WKN 766403) im Zuge des Abgas-Skandals zukommen könnten. Jetzt erfahren wir vom Chef der Wolfsburger, dass diese beherrschbar sein werden. Eine gute Nachricht, ausgerechnet als die Premiumtochter Audi (WKN 675700) ihrerseits den Einbau von Manipulationssoftware eingeräumt hat.

Die tröstenden Worte von Volkswagen-Chef Matthias Müller, wonach der Aufwand für die Nachrüstung der vom Skandal betroffenen Fahrzeuge technisch, handwerklich und finanziell überschaubar sei, sorgte am Dienstag dafür, dass die VW-Aktie geradezu in die Höhe schoss. Zudem konnte das Papier in einem insgesamt schwachen Marktumfeld mit großem Vorsprung die DAX-Spitzenposition erobern.

Der Abgas-Skandal hatte dafür gesorgt, dass die im DAX gelistete VW-Aktie gegenüber dem Jahreshoch und gleichzeitigem Allzeithoch in der Spitze fast 70 Prozent an Wert verloren hatte. Zwar folgte zuletzt eine Erholung. Allerdings zeigt sich an dem 2016er-KGV von 6,5 wie günstig die Einstiegsgelegenheit immer noch ist. Lediglich die Ungewissheit in Sachen Kosten für Umrüstung der Fahrzeuge und für eventuelle Schadenersatzforderungen hielten viele Investoren davon ab, zuzugreifen. Da hilft es natürlich, wenn der Chef den Mut hat zu behaupten, dass die Belastungen überschaubar sein dürften.

Quelle: Guidants
Quelle: Guidants

Anleger, die daher sogar gehebelt auf steigende Kurse der VW-Aktie setzen möchten, könnten das Produkt mit der WKN DG7QX5 ins Auge fassen. VW-Shorties könnten derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN DG7N9L setzen.

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