Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA

Der Gesundheitskonzern Fresenius (WKN 578560) ist bei Dividendenfans beliebt. Das verwundert nicht, denn mit 23 Dividendenerhöhungen in Folge zählt der DAX-Konzern zu den fleißigsten Dividendenzahlern unter den deutschen Blue Chips und in Deutschland überhaupt. Die Fresenius-Aktie ist jedoch auch aus Sicht der Point & Figure Methode derzeit kaufenswert.

Fundamental kann Fresenius mit den Geschäftsfeldern Klinikbetrieb, Dialyseprodukte (hier sogar Weltmarktführer) und Herstellung von Infusions- und Transfusionstechnik eine große Bandbreite für den Gesundheitssektor abdecken. Operativ konnte das Unternehmen mit starken Zahlen glänzen. Die Aktie wurde zudem noch mit der Aufnahme in den Euro Stoxx 50 geadelt.

Die Point & Figure Charttechnik weist derzeit für die Fresenius-Aktie ein klares Kaufsignal aus. Dieses wurde durch Überschreiten des Doppel-Top (Punkt 1) bei 65,50 Euro ausgelöst. Das Überschreiten des Allzeithochs bei 66,70 Euro (Punkt 2) unterstützt dieses Signal noch.

Abb.: Fresenius SE, Point & Figure Chart (P&F) – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen
Abb.: Fresenius SE, Point & Figure Chart (P&F) – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Die Aktie befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend, der sich durch höhere Hochs und höhere Tiefs auszeichnet. Als vorläufiges Kursziel ergibt die vertikale Methode 101 Euro, was einem Kurspotenzial von rund 42 Prozent entspricht.

Abb.: Fresenius SE (St.), Linienchart – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen
Abb.: Fresenius SE (St.), Linienchart – Quelle: MarketMaker und eigene Markierungen

Die Fresenius-Aktie entwickelt bei Kursen unter 56,20 Euro (Punkt 3) ein Short-Signal. Dieser Bereich eignet sich daher auch für eine Stop-Loss-Order. Bei Unterschreiten der Aufwärtstrendlinie bei etwa 47 Euro (Punkt 4) erfährt die Fresenius-Aktie einen Trendbruch.

Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich auch ein MiniFuture long auf die Fresenius-Aktie (WKN DG5QQQ) an. Das Stop-Loss ist hier ebenfalls zu beachten.

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA

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