Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Volkswagen (WKN 766403) wird sich im Zuge des Skandals um die Verwendung von Manipulationssoftware bei Emissionstests weiterhin mit vielen Klagen in Kalifornien auseinandersetzen müssen. Die Wolfsburger werden sich darauf nun jedoch noch besser konzentrieren können, nachdem sie ein anderes Problem aus der Welt schaffen konnten.

Europas größter Automobilkonzern konnte nun verkünden, dass die falschen Angaben über CO2- und Verbrauchswerte nur einen kleinen Teil der zunächst gehandelten rund 800.000 Autos betreffen. Auch die ursprüngliche erwartete Ergebnisbelastung in Höhe von 2 Mrd. Euro hätte sich vor diesem Hintergrund nicht bestätigt. Die Marktteilnehmer reagierten mit großer Erleichterung und verschafften der VW-Aktie am Mittwoch in einem an sich schwachen Marktumfeld Kurssteigerungen von mehr als 7 Prozent.

Quelle: Guidants
Quelle: Guidants

Nachdem Volkswagen-Chef Matthias Müller bereits davon gesprochen hatte, dass der Aufwand für die Nachrüstung der vom Skandal betroffenen Fahrzeuge technisch, handwerklich und finanziell überschaubar sei, ist es nun die nächste Meldung, die den Schluss zulässt, dass sich bei VW am Ende doch alles zum Guten wenden könnte. Anleger, die gehebelt auf steigende Kurse der VW-Aktie setzen möchten, könnten das Produkt mit der WKN DG75UN ins Auge fassen. VW-Shorties könnten derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN DG7G75 setzen.

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