Bildquelle: Pressebild Dominik Zehatschek/E.ON

Bei den großen deutschen Energieversorgern RWE (WKN 703712) und E.ON (WKN ENAG99) drehte sich zuletzt vieles um das Thema Aufspaltung. Während E.ON in dieser Hinsicht vorgeprescht ist und das Geschäft mit Kohle und Gas bereits Anfang 2016 als Uniper an den Start geht, folgte mit einiger Verspätung nun auch RWE.

Die Essener wollten E.ON dann doch nicht eins zu eins kopieren. Daher werden die zukunftsträchtigen Bereiche wie Erneuerbare Energien abgespalten und an die Börse gebracht. Trotzdem heißt das noch lange nicht, dass die seit vielen Jahren kriselnden Versorger nun aus dem Gröbsten raus sind. Noch immer bleiben Faktoren wie die Unsicherheiten über die Atomrückstellungen, trotz eines bestandenen Atom-Stresstests, und die insgesamt undurchsichtigen Regulierungsvorschriften.

Chart: Comdirect - Schwarz: E.ON, Blau: RWE
Chart: Comdirect – Schwarz: E.ON, Blau: RWE

Allerdings gibt es auch einen Hoffnungsschimmer. Zum Beispiel könnten RWE, E.ON & Co ihre Klagen gegen den deutschen Atomausstieg eintauschen und im Gegenzug von der Politik auf Kosten der Steuerzahler von weiteren Risiken beim Rückbau von Atommeilern und der Lagerung des Atommülls befreit werden. Wer gehebelt auf steigende Kurse der E.ON-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DG7QWH ins Auge fassen. RWE-Bullen könnten derweil auf das Hebelprodukt mit der WKN DG7QXT setzen.

In der Reihe Aktien 2016 schreiben wir über die Stars und die Loser des vergangenen Jahres und wie wir die Aussichten für 2016 einschätzen. Mehr dazu unter Aktien 2016.

Bildquelle: Pressebild Dominik Zehatschek/E.ON

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